Regionalliga Bayern

22.03.2019

Fünf auf einen Streich

Volkan Celiktas ist einer von fünf Illertisser Spielern, die gegen Schalding-Heining gesperrt fehlen. Zwei weitere fallen aus anderen Gründen aus.
Bild: Horst Hörger

Sperren, Studium und Verletzung: Der FV Illertissen hat ein Personalproblem

Im zweiten Auswärtsspiel in Folge trifft der Regionalligist FV Illertissen am Samstag (14 Uhr) beim SV Schalding-Heining auf den Achtplatzierten und Tabellennachbarn. Der galt in den vergangenen Jahren immer als besonders heimstark – was in der laufenden Runde aber überhaupt nicht der Fall ist. Er gewann bislang nur zwei Heimspiele, lediglich der SV Heimstetten hat eine noch schlechtere Heimbilanz.

Dass in der Mannschaft der Passauer deutlich mehr Potenzial steckt, zeigt ihre tolle Auswärtsbilanz mit 24 Zählern, die sie in der Fremde einfuhren. Allerdings weiß man beim FV Illertissen, dass reine Zahlen noch nie den Spielausgang vorwegnehmen konnten. Hinzu kommt, dass der FVI bei diesem Spiel personell aus dem letzten Loch pfeift. „Da ist unser Trainerteam richtig gefordert“, sagt Trainer Marco Küntzel. „Uns brechen auf einen Schlag fünf Spieler weg. Wir müssen schauen, wie wir eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine stellen können.“ Beim FVI fehlen nämlich die gesperrten Spieler Moritz Nebel (Rotsperre), Volkan Celiktas (Gelb-rot), Maurice Strobel (fünfte Gelbe) sowie Marvin Weiss, der aufgrund seines Studiums verhindert ist und Antonio Pangallo, den derzeit eine Adduktorenverletzung außer Gefecht setzt. „In Bestbesetzung würde ich durchaus die Möglichkeiten sehen, zu punkten“, so Küntzel weiter. „Aber auch so werden wir dort alles versuchen.“

Die kürzliche 2:4-Niederlage gegen den FC Nürnberg II ärgert ihn immer noch, sein Team habe eine gute Siegchance liegengelassen, sagte Küntzel. Das wolle seine Mannschaft unbedingt wiedergutmachen. In einer Videoanalyse habe er seinen Spielern die Fehler aufgezeigt und mit auf den Weg gegeben, wie sie es künftig besser machen können. Man müsse versuchen, wieder in die Spur zu kommen.

Einen ähnlichen Plan wird der Gegner SV Schalding-Heining verfolgen. Der kassierte nämlich zuletzt eine überraschende 2:3-Niederlage beim Tabellenletzten Pipinsried. Von den letzten sechs Spielen gewann er nur eines, doch wer den ehrgeizigen Spielertrainer Stefan Köck (34) kennt, weiß, dass ihm das überhaupt nicht passt. Er muss zwar auf den rotgesperrten Onur Alagöz verzichten, greift dafür aber selbst als Spieler ein. Seit der Saison 2016/17, in die er zunächst als spielender Co-Trainer gestartet war und später selbst die Verantwortung übernahm, trainiert er die Passauer. Das Saisonziel Klassenerhalt erreichte er immer wieder und das ist auch in der laufenden Runde die Zielsetzung. Insofern gleichen sich die beiden Kontrahenten, wie auch bei der Bilanz der bisherigen Aufeinandertreffen. Von elf Begegnungen gewann jede Mannschaft jeweils fünf, eine Partie endete unentschieden.

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