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Fußball
14.11.2019

Die Folgen des Ulmer Handschlag-Affärchens

David Braig (Nummer elf) war viele Jahre lang Mittelpunkt der Ulmer Mannschaft. Jetzt stehen die Zeichen auf Trennung.
Foto: Horst Hörger

David Braigs Verweigerung löst eine große Diskussion aus. Nach einem Sechsaugen-Gespräch deutet sich eine Lösung an

Franck Ribery hat in seiner langen Karriere mehreren Trainern den Handschlag verweigert: Jupp Heynckes, Carlo Ancelotti und angeblich auch Niko Kovac. Vom Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß ist das Zitat überliefert: „Ihr mit eurem Scheiß-Handschlag! Sind wir denn hier im Mädchenpensionat?“ Sportchef Anton Gugelfuß vom SSV Ulm 1846 Fußball formuliert es etwas feiner, aber inhaltlich identisch: „Das ist doch Kindergarten, darum geht es gar nicht.“ Auch er muss sich seit dem vergangenen Samstag mit dem Thema Handschlag beschäftigen. Verweigert hat den David Braig nach dem 5:0 gegen den Bahlinger SC seinem Trainer Holger Bachthaler. Gespielt hat Braig an diesem Tag nicht und überhaupt spielt er inzwischen fast nie. Ganze zwei Einwechslungen stehen in dieser Saison in der Regionalliga Südwest für den 28-jährigen Angreifer in der Statistik. Genau darum geht es nach Einschätzung von Gugelfuß: „Er ist enttäuscht, weil er es nicht in die Mannschaft schafft.“ Thematisiert wurde die Angelegenheit am Mittwochnachmittag in einem Sechsaugen-Gespräch zwischen Gugelfuß, Sportdirektor Stephan Baierl und dem Spieler. Dem Vernehmen nach mit diesem Ergebnis: In der Winterpause wird man sich wohl trennen. Im oft und manchmal fälschlich sogenannten gegenseitigen Einvernehmen, das es diesmal aber wohl tatsächlich gibt.

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