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Play-offs

22.04.2015

In Ulm wächst eine starke Basketball-Generation heran

David Krämer ist eine zusätzliche Waffe für das Rückspiel der Ulmer U19 gegen Frankfurt am Sonntag.
Bild: Horst Hörger

Die U16 steht im Viertelfinale, der U19 fehlt nur noch ein Sieg zum Einzug ins Top-Four-Turnier

Die Nachwuchsbasketballer der Ulmer Ratiopharm-Akademie sorgen in den Play-offs der Bundesligen für Furore. Die U16 hat das Viertelfinale erreicht, der U19 fehlt nur noch ein Sieg zum Einzug ins Top Four.

Das JBBL-Team gehört nach der hart erkämpften 63:57-Sieg gegen Chemnitz zu den acht besten Mannschaften der Altersklasse U16 in Deutschland. Mit acht Punkten in Folge sicherte Mate Fazekas gegen Ende des zweiten Viertels seiner Mannschaft die 34:29-Führung zur großen Pause. Doch aus der Fünf-Punkte-Führung wurde schnell ein Fünf-Punkte-Rückstand (34:39), und beim Stand von 49:49 ging es schließlich in den Schlussabschnitt, in dem Tim Köpple immer wieder seine Kollegen mit nach vorne riss. Endgültig entschieden wurde das Spiel aber erst in der letzten Minute, in der Leon Kotonski und Köpple sicher ihre Freiwürfe verwandelten. Gegner im Viertelfinale wird der Bamberger Nachwuchsstandort Breitengüßbach sein, Spiel eins findet am kommenden Sonntag (14 Uhr) in Franken statt. „Da sind wir sicherlich Außenseiter“, sagt Trainer Zoltan Nagy. „Aber wir werden uns gut vorbereiten und versuchen, das erste Spiel zu klauen.“ Das Heimspiel findet dann am Freitag, 1. Mai um 15 Uhr in der Kuhberghalle statt.

Die Ulmer U19 hat auf dem Weg zum Top Four mit dem 54:42-Auswärtssieg im ersten Spiel der Viertelfinal-Serie gegen den Frankfurter Bundesliga-Nachwuchs ein wichtiges Ausrufezeichen gesetzt. Die Mannschaft kann nun mit einem Heimsieg am kommenden Sonntag (14 Uhr Kuhberghalle) den erstmaligen Einzug ins Finalturnier um die deutsche Meisterschaft perfekt machen. Dabei legten die jungen Ulmer nach einer vierwöchigen Pause einen holprigen Start hin. Doch das zweite Viertel entschieden sie mit 16:5 für sich und lagen somit zur Halbzeit mit 29:19 vorne. Trainer Danny Jansson lobte seine Schützlinge: „Es war unser Plan, die Frankfurter zu schlechten Würfen zu zwingen. Das ist uns sehr gut gelungen.“ In Halbzeit zwei trieb Bernhard Benke seine Gegenspieler unter dem Korb zur Verzweiflung und dominierte beim Rebound, Joschka Ferner machte seinem Nationalmannschafts-Kollegen Niklas Kiel das Leben schwer. Für frische Energie von der Bank sorgte Michael Dorsch, der im Schlussabschnitt gemeinsam mit Carlos Cerdan die wichtigen Akzente setzte. Für das Heimspiel am kommenden Sonntag setzt Jansson auch auf David Krämer, der im ersten Spiel krankheitsbedingt passen musste.

Beste Werfer U19: Cerdan (14), Ferner (10).

Beste Werfer U16: Fazekas (16), Köpple (14). (az)

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