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Tennis

30.01.2019

Jeder will Stadtmeister werden

Beim Turnier der Städte Ulm und Neu-Ulm ist der Andrang so groß, dass die Organisatoren vor Problemen stehen. Dafür sind die Titel so ausgewogen verteilt wie selten

Die Dimensionen der offenen Tennis-Hallenstadtmeisterschaften in Ulm und Neu-Ulm erinnerten fast schon an die Tennis-Senioren-WM in der Doppelstadt vergangenen Sommer. In vier Ulmer und zwei Neu-Ulmer Tennishallen fand das Turnier statt. Dabei zeigten die Meldezahlen einen erstaunlichen Aufwärtstrend. 206 Meldungen gingen ein, in der Herren B-Klasse konnten nicht einmal alle Spieler zugelassen werden. Die Titel aus 19 Wettbewerben (vier mehr als 2018) verteilten sich auf 17 unterschiedliche Vereine – eine breite Streuung wie selten zuvor. Mit über 200 Spielen waren die Hallen des NTK Neu-Ulm, der TA TSV Pfuhl, des TK Ulm, der TA SSV Ulm 1846, der TA VfB Ulm und der TSG Söflingen sehr stark ausgelastet. Insbesondere am zweiten Spieltag waren die Turnierleiter gefordert. Bedingt durch die extrem schlechten Wetter- und Straßenverhältnisse musste der Zeitplan sehr flexibel angewendet werden – es gab trotzdem nur eine einzige Streichung.

Ein Wettbewerb des Nachwuchses war die Damen A-Klasse. Hier war die älteste Spielerin gerade mal 22 und die jüngste gar erst 13 Jahre alt. Ins Finale spielte sich die an Nummer eins gesetzte Jacqueline Strauß (TA VfB Ulm) mit Siegen über Jule Weiß (TC TSV Westhausen) und Fabienne Schneider (TC Memmingen). Vor allem die Memmingerin machte es ihr beim 0:6, 7:6 und 10:4 sehr schwer. Giulia Finelli (TA SSV Ulm 1846) sicherte sich den Einzug ins Endspiel mit zwei klaren Siegen gegen die Vereinskollegin Clara Schied, die erstmalig bei den Damen mitspielte, sowie gegen die Bad Mergentheimerin Andela Cvisic. Im Finale spielte Finelli gegen Strauß streckenweise sehr gut, auch wenn das Ergebnis von 6:1, 6:0 dies nicht wiedergibt.

In der Königsklasse Herren A war diesmal das Rennen offen: Maximilian Metzler (NTK), der Stadtmeister von 2017 und 2018 war nicht dabei. Deshalb nahm Eleftherios Emmanouli Stavros (TV Reutlingen) die Spitzenposition ein. Nach zwei klaren Erfolgen gegen den Sigmaringer Philipp Kahl und den Schlierer Markus Gotterbarm trat er aus persönlichen Gründen zum Halbfinale nicht mehr an. So war der Weg ins Finale für den ungesetzten Martin Wenger (TA SV Schemmerberg) nach seinem harten Dreisatz-Match gegen die Nummer vier, Valerio Gebell (TC Pfaffenhofen), ohne im Halbfinale antreten zu müssen, frei. Dort traf er auf den ebenfalls ungesetzten Johannes Krohmer (TC Heidenheim), der zuerst die Nummer zwei Niklas Ruck (TC Tübingen) und die Nummer drei Felix Junghänel (TS Weißenhorn) ebenfalls in jeweils drei engen Sätzen ausschaltete. Krohmer gewann das Finale gegen Wenger mit 6:3, 6:3. Das sind die weiteren Gewinner:

Dominik Grupp (Herren B, Salacher TC), Florian Ludi (Herren C, TSG Söflingen), Tobias Zeller (Herren 30, TSV Pfuhl), Daniel Reichard (Herren 40, TC Jettingen Scheppach), Christoph Ebner (Herren 50, TK Ulm), Gerhard Näter (Herren 60, SPG Blautal), Kim Hummel (weibl. U8, Spfr. Schwendi), Denisa Maria Grajdeanu (U9, TV Unterensingen), Marleen Gläser (U10, TK Bietigheim), Thea Back (U12, TK Ulm), Dana Boteva (U14, TC Herrenberg), Niklas Weinig (U8, RW Nördlingen), Lian Bienert (U9, TC TSV Wasseralfingen), Gabrijel Trakilovic (U10, TC Ditzingen), Niels Heigele (U12, SSV Ulm), Burak Eker (U14, SSV Ulm), Paul Wittmann (U16, TC Blaubeuren). (az)

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