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Basketball

20.02.2015

Jetzt zählt nur noch die Bundesliga

Nach dem Pokal-Aus gegen Bamberg gilt nun die ganze Konzentration der Ulmer Mannschaft der Meisterschaftsrunde. Morgen Abend um 20.30 Uhr muss das Team von Trainer Thorsten Leibenath bei den Artland Dragons ran.
Bild: Horst Hörger

Die Ulmer haben die vierte Teilnahme am Top-Four-Turnier in Folge verpasst. Nun geht es um die Sicherungder Play-off-Teilnahme. Morgen steht das Team in der Bundesliga erneut vor einer schweren Aufgabe

In diesem Jahr wird das Top-Four-Turnier in Oldenburg ohne die Basketballer von Ratiopharm Ulm stattfinden. Wie berichtet, unterlagen sie am Mittwochabend im Pokalviertelfinale in der heimischen Ratiopharm-Arena Bamberg klar mit 61:76. Jetzt gilt die ganze Aufmerksamkeit der Meisterschaftsrunde. Im Vorjahr verloren die Basketballer von Ratiopharm Ulm im Finale des Top Four gegen Alba Berlin 80:86 und verpassten damit den Pokalgewinn. Auch 2013 hatten die Ulmer im Endspiel gestanden und ebenfalls gegen Berlin den Kürzeren gezogen, damals mit 67:85. Und im Jahr 2012 war Ulm ebenfalls unter den besten vier Pokalmannschaften, musste sich allerdings mit dem Spiel um Platz drei gegen Braunschweig zufriedengeben, das allerdings mit 85:68 gewonnen wurde. Im Halbfinale hatten sich die Ulmer den Brose Baskets Bamberg mit 96:99 geschlagen geben müssen.

Rang vier müsste jetzt das große Ziel sein

Die Ulmer können nun in den noch ausstehenden Partien der Hauptrunde alles tun, um sicher in den Play-offs dabei zu sein, und dies mit einer möglichst guten Ausgangslage. Mit 26 Punkten haben sie nur vier Zähler mehr als der Tabellenneunte Braunschweig. Die besten acht kommen in die Meisterschafts-Play-offs. Auf der anderen Seite hat Bonn erst einen Sieg mehr errungen als Ulm und liegt damit auf Rang vier. Diesen Platz zu erreichen müsste Ziel der Mannschaft von Thorsten Leibenath sein, denn die ersten vier haben in den Play-offs das verschärfte Heimrecht. Die ersten drei – Bamberg, Berlin und Bayern München – sind schon weit weg und eigentlich unerreichbar.

Nun treten die Ulmer morgen um 20.30 Uhr beim Tabellenachten, den Artland Dragons aus Quakenbrück, an. Die Gastgeber werden insbesondere zu Hause alles tun, um nicht aus den Play-off-Rängen herauszufallen. Mit einem Sieg würden sie Ulm bis auf zwei Punkte auf die Pelle rücken. Wenn man sich allerdings die letzten beiden Bundesligaspiele rückblickend betrachtet, sollte man nicht zuviel auf einen Ulmer Erfolg setzen. Es gab Niederlagen in Bayreuth (82:94) und daheim gegen den Mitteldeutschen BC (63:84), die schlicht und ergreifend schwachen Leistungen geschuldet waren.

Im Pokal gegen Bamberg war das Team deutlich engagierter und bekam trotz der Niederlage auch Lob zu hören. So sagte der Trainer der Franken, Andrea Trinchieri: „Es war das erwartet schwere Spiel in toller Atmosphäre.“ Thorsten Leibenath fügte an: „Insgesamt haben wir 28 Minuten guten Basketball gespielt.“ Gegen Bamberg war das aber nicht genug. Es gab aber einen großen Lichtblick: Neuzugang Brion Rush spielte stark, war mit 16 Punkten bester Werfer des Ulmer Teams und scheint wirklich eine Verstärkung zu sein.

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