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Eishockey

16.10.2018

Kantersieg mit Beigeschmack

Peter Brückner freut sich über sein 5:0 für die Ulmer Devils gegen Fürstenfeldbruck. Am Ende fielen noch neun weitere Treffer.
Bild: Horst Hörger

Die Devils gewinnen ungefährdet, doch zwei Spieler können sich nicht beherrschen

Gelungener Einstand in die neue Landesliga-Saison für die Eishockeyspieler des VfE Ulm/Neu-Ulm. Am Sonntagabend bezwangen die Devils den EV Fürstenfeldbruck mit 9:4 (5:0/1:2/3:2). Doch in die Freude mischte sich auch etwas Unzufriedenheit, denn durch Undiszipliniertheiten handelten sich zwei Spieler der Devils Spieldauerstrafen ein, die auch noch für das kommende Spiel gegen Kempten (Freitag, 20 Uhr) gelten.

Die Ulmer legten gegen völlig überforderte Gäste stark los und gaben Vollgas. Nicklas Dschida gelang nach schönem Zuspiel von Petr Ceslik die Führung (9.). Mit fast den identischen Toren stellte Ceslik selbst per Schlagschuss nach Bully-Gewinn auf 3:0 (11., 18.). Nur 10 Sekunden später legte Dominik Synek einen Treffer nach. Den Schlusspunkt im ersten Drittel setzte Peter Brückner mit seinem Kontertor zum 5:0 (20.).

Die Sache schien gegessen, doch die Gäste verkürzten in Überzahl mit einem Doppelschlag im Mitteldrittel auf 5:2 (30., 32.). Das ließ sich Ulms Kapitän Armin Nußbaumer jedoch nicht gefallen und erhöhte wiederum auf 6:2 (37.) für die Devils, doch schon eine Minute später setzte es die erste Spieldauerstrafe für sein Team. Die bekam Matthias Ungemach nach einem unnötigen und überharten Kniecheck völlig zurecht. Sein Gegenspieler musste verletzt vom Eis.

Die rund 300 Zuschauer sahen im letzten Drittel noch ein aberkanntes Tor der Ulmer (hoher Stock) und eine Minute später dann einen Treffer zum 7:2, der zählte. Florian Döring war der Torschütze (49.) Ceslik erhöhte mit seinem dritten Streich auf 8:2 (58.) und die Fürstenfeldbrucker verkürzten noch in der gleichen Minute auf 8:3. Eine Minute später erzielte Dominik Synek das 9:2 und handelte sich in der gleichen Minute durch ständiges Gemeckere eine erneut unnötige Spieldauerstrafe ein. Das 4:9 der Gäste war dann nur noch Ergebniskosmetik (59.).

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