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Regionalliga Südwest

13.09.2019

Keiner ging zufrieden aus dem Stadion

Zwei Spiele Zwangspause: Lukas Hoffmann bei seinem Abgang nach der Roten Karte.
Bild: Horst Hörger

Ulm ist angeschlagen, aber der Gegner Walldorf auch ein bisschen

Vor einer Woche hat Holger Bachthaler vor dem Heimspiel des SSV Ulm 1846 Fußball gegen Balingen gesagt: „Wenn wir so spielen wie zuletzt, dann müsste schon viel passieren, damit wir uns nicht belohnen.“ Diesen Satz würde er so oder so ähnlich nicht wiederholen. Erstens haben die Spatzen bekanntlich gegen das Kellerkind Balingen mit 1:3 verloren. Und wenn sie wieder so spielen, dann werden sie auch am heutigen Freitag (19 Uhr) beim Tabellenfünften Walldorf verlieren.

In der Pressekonferenz vor dem Walldorf-Spiel wurde ohnehin in erster Linie über Balingen geredet. Bachthaler gesteht: „Wir hatten uns viel mehr vorgenommen.“ Und er setzt auf die Fähigkeit seiner Spieler zur Selbstkritik: „Es ist sicher keiner von ihnen aus dem Stadion gegangen und war mit seiner Leistung zufrieden.“ Ganz besonders dürfte das für Innenverteidiger Lukas Hoffmann gelten, der zehn Minuten vor Schluss Rot sah und inzwischen für zwei Spiele gesperrt wurde.

Die Ulmer sind also angeschlagen, Astoria Walldorf aber auch ein bisschen. Die Mannschaft aus der 15000-Einwohner-Gemeinde im Rhein-Neckar-Kreis hat keines ihrer vergangenen vier Punktspiele in der Regionalliga Südwest gewonnen. Gegen Gießen, Alzenau und Mainz hat man sich in Walldorf sicher mehr ausgerechnet als ein Unentschieden. Aber vermutlich gilt für die Schützlinge von Trainer Matthias Born auch das, was Bachthaler über seine Mannschaft sagt: „Wir können gegen jeden verlieren und gegen jeden gewinnen.“ Es könnte also durchaus spannend werden heute im Dietmar-Hopp-Sportpark. (pim)

Das Achtelfinalspiel im WFV-Pokal zwischen Bissingen und Ulm findet am 9. Oktober statt.

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