30.08.2010

Keiner kommt und keiner geht

Personell wird sich nichts mehr tun bei den Spatzen. In der Offensive soll es deswegen auch heute unter anderem Spetim Muzliukaj richten. Foto: hhö
Bild: hhö

Ulm Sommerfußball ist heute ab 19 Uhr nicht zu erwarten zwischen dem SSV Ulm 1846 und Wormatia Worms. Angesichts der Großwetterlage sowieso nicht, aber auch sportlich können sich beide Mannschaften den Schongang keineswegs erlauben. Nach vier Spieltagen haben Ulm und Worms jeweils erst einen Sieg eingefahren und wer heute verliert, der hat wohl seinen Platz im Tabellenkeller der Regionalliga zunächst mal fest gebucht.

Von einem Fingerzeig zumindest für den Rest der Vorrunde will zwar Ralf Becker nicht reden. "Das ist erst der fünfte Spieltag und es geht auch nach dieser Partie weiter", sagt der Ulmer Trainer. Aber trotzdem stellt auch Becker fest: "Unser Sieg beim FSV Frankfurt gewinnt erst dann richtig an Wert, wenn wir jetzt auch die Wormatia schlagen." Nicht mehr und nicht weniger erwarten natürlich auch die Fans der Spatzen, die bei den bisherigen Heimauftritten gegen Karlsruhe II (1:4) und Eintracht Frankfurt II (3:5) bitter enttäuscht wurden.

Für die junge Ulmer Mannschaft zumindest war auch das 3:1 am vergangenen Freitag auf fremdem Platz beim FSV Frankfurt II eine Befreiung. "Es wäre ansonsten von Niederlage zu Niederlage schwerer geworden", räumt der Trainer ein: "Irgendwann fangen die Spieler an, nachzudenken."

Und zwar in Ulm wie bei der Wormatia, die in der vergangenen Saison sportlich aus der Regionalliga West abgestiegen war und dann in die Südstaffel umgruppiert wurde. Worms legte am Samstag mit einem 2:0 gegen Wehen-Wiesbaden II nach und Ralf Becker war als Augenzeuge durchaus beeindruckt von der Vorstellung des heutigen Gegners. Beide Tore für Worms erzielte der nigerianische Neuzugang Isaac Ojigwe, der also ganz offensichtlich nicht nur optisch eine gewisse Ähnlichkeit mit Cacau hat. Gestern meldete Worms obendrein mit Lucas Oppermann von Waldhof Mannheim eine weitere Verstärkung für die Offensive.

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Benjamin Barth steht weiter auf der Gehaltsliste

Bei den Ulmern dagegen wird sich definitiv vor dem heutigen Ende der Wechselfrist personell nichts mehr tun. Keiner kommt und keiner geht. Auch nicht der in Ungnade gefallene Benjamin Barth, der trotz eines Probetrainings in Magdeburg und einer Anfrage des FV Illertissen keinen neuen Verein gefunden hat und dessen Gehalt die Ulmer also mindestens noch bis zum Ende des Jahres bezahlen müssen.

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