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Basketball-Bundesliga

13.02.2015

Konkurrenzkampf wird noch härter

Die bisherige Saison war für CJ Harris beileibe kein Vergnügen. Der dauerkriselnde US-Guard bleibt aber auch nach der Verpflichtung von Brion Rush im Kader.
Bild: Horst Hörger

Ulm schickt nach der Verpflichtung von Brion Rush keinen Spieler weg. Der Manager denkt ganz im Gegenteil über weitere Verstärkungen nach

Die Personalplanung bei Basketball-Bundesligist Ratiopharm Ulm ist mit der Verpflichtung von Brion Rush noch nicht unbedingt abgeschlossen. Manager Thomas Stoll denkt vielmehr darüber nach, bis zum Ende der Wechselfrist am 28. Februar ein weiteres Mal nachzurüsten: „Ich schließe da gar nichts aus. Es gibt beispielsweise interessante Leute in Weißenhorn.“ Nämlich den Amerikaner Randal Holt und den Kanadier Jordan Baker. Sollte einer der beiden Nordamerikaner zum Bundesligaspieler befördert werden, dann würde sich der Konkurrenzkampf weiter zuspitzen. Schon jetzt hat Trainer Thorsten Leibenath sieben Ausländer im Kader, sechs dürfen nur eingesetzt werden. Stoll bekräftigte, dass keiner der schwächelnden US-Guards CJ Harris und Deonte Burton weggeschickt wird: „So etwas machen wir nicht. Auch Tommy Mason-Griffin wäre noch hier, wenn er nicht selbst um die Vertragsauflösung gebeten hätte.“

Wenn alle Spieler gesund sind, dann dürfte Harris schon beim Heimspiel gegen den Mitteldeutschen BC am Sonntag (15 Uhr) erster Anwärter auf den Platz auf der Tribüne sein. Während bei Burton in den vergangenen Wochen zumindest ein ganz leichter Aufwärtstrend erkennbar war, haben bei Harris inzwischen auch die größten Optimisten jede Hoffnung verloren. Der frühere Ludwigsburger schleppt sich seit Monaten ohne jedes Selbstvertrauen durch die Spiele und muss mit dem Prädikat Fehleinkauf leben.

Schlechte Erfahrungen mit früheren Nachverpflichtungen

Brion Rush sollte jetzt möglichst schnell beweisen, dass er besser ist als die Guards, die Ulm schon hat. In den vergangenen Jahren hat der Bundesligist mit Nachverpflichtungen während der Saison keine sonderlich guten Erfahrungen gemacht. Kelvin Torbert, Omar Samhan, Ian Hummer und bisher Deonte Burton waren keine großen Faktoren im Ulmer Spiel. Der vergleichsweise beste Fang war noch Myles Hesson, der vom Kooperationspartner Weißenhorn kam und inzwischen eine tragende Rolle beim Bundesligakonkurrenten Bremerhaven spielt.

Rush ist allerdings zumindest auf den ersten Blick ein ganz anderes Kaliber: Der Amerikaner hat in Italien, Frankreich, Russland, Kasachstan und zuletzt im Libanon gespielt. Sein Vertrag bei Al Rivadi Beirut wurde im Dezember aufgelöst, weil sich ein Center verletzt hatte und der Verein auf den großen Positionen nachbessern musste. Rush hat 22 Einsätze in der Euroleague und zwölf im Eurocup auf dem Buckel. Diese Meriten muss er jetzt bestätigen. Noch einen Fehlgriff können sich die Ulmer nämlich eigentlich nicht leisten.

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