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Ringen

25.02.2015

Künftig heißt es wieder zupacken

Obwohl der Georgier Lasha Gobadze (im roten Dress) nur einen Kampf verlor und sein Landsmann Mindia Zulukidze unbesiegt blieb, mussten die KSV-Ringer um den Klassenerhalt bangen. Das soll nun anders werden.
Bild: Ilse Riedel

Elchinger lösen wohl Kampfgemeinschaft mit Bellenberg auf und suchen Verstärkung

Die Ringer des KSV Unterelchingen haben mit der Vorbereitung der Saison 2015, die erst im September startet, schon begonnen. Ein ganz wichtiger Punkt dabei ist, dass die Kampfgemeinschaft mit dem ASV Bellenberg wohl aufgelöst wird. Noch ist die Entscheidung nicht definitiv gefallen, aber alles deutet darauf hin, dass die Elchinger wieder ihre eigenen Wege gehen. Bei der Abteilungsversammlung am Freitagabend wird das Thema ausführlich behandelt, wie Trainer Dieter Folz gestern gegenüber unserer Zeitung erklärte. Aus seinen Worten wurde klar, dass eine Fortführung der Kampfgemeinschaft mit den Bellenbergern zwar eine nette Sache gewesen ist, aber eigentlich keinen Sinn mehr macht.

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„Eine Kampfgemeinschaft wäre sehr gut, wenn die zweite Mannschaft zum Beispiel in der Landesliga ringen würde“, erläutert Dieter Folz. „Dann wäre der Leistungsunterschied zwischen unserer Oberligamannschaft und der zweiten Garnitur nicht so groß.“ Aber die „Zweite“ hat in der vergangenen Saison eben nur in der untersten Klasse gerungen und bestand vornehmlich aus Bellenberger Ringern. In der Oberliga kam abgesehen von den Georgiern Lasha Gobadze und Mindia Zulukidze, die ursprünglich aus Bellenberg kamen, kaum ASV-Ringer zum Einsatz. „Und wenn, dann waren sie überfordert“, hat der Trainer festgestellt.

Die Mannschaft soll verstärkt werden

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Dieter Folz sagt, die Kampfgemeinschaft wäre vor zwei Jahren vor allem deshalb ins Leben gerufen worden, um den Ringersport in Bellenberg zu erhalten. Klar ist, dass diese Kampfgemeinschaft aber auch den Unterelchingern etwas bringen muss. Und das ist nicht gegeben. Wie es in Bellenberg weitergehen wird, wenn die KG nicht mehr existiert, ist offen. Lasha Gobadze, der nun einen Oberligakampf verlor, und Mindia Zulukidze, der in der vergangenen Saison ungeschlagen blieb, werden kaum Neigung verspüren, für Bellenberg in der untersten Klasse zu ringen.

Dieter Folz stellt fest, dass seine Mannschaft in der vergangenen Saison eher schwächer als in der Runde zuvor war: „Wir hatten uns nicht verstärkt, während andere Oberligavereine vor allem auch gute deutsche Ringer an Land gezogen haben. Dazu hat uns Mathias Krauter verlassen und so mussten wir gegen den Abstieg kämpfen.“ Dieser wurde verhindert, und nun will der KSV Unterelchingen sehen, dass er in der kommenden Saison nicht wieder in Nöte kommt. „Unser Team bleibt zusammen“, weiß Trainer Folz, „und wir wollen uns diesmal personell verstärken, entweder mit Ausländern oder mit starken Deutschen. Das müssen wir erst noch entscheiden. Wichtig war für uns erst einmal, dass wir unsere eigenen wichtigen Leistungsträger halten konnten.“ Bis Ende Mai haben die Elchinger noch Zeit, neue Leute zu verpflichten.

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