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Eishockey

20.11.2017

Lethargie bei den Devils

Was die Kollegen auf dem Eis ablieferten, das war auch für die Spieler auf der Bank der Devils schwer erträglich.
Bild: Horst Hörger

So wird es sogar im Kampf um den Klassenerhalt ganz schwer

Die Donau Devils Ulm/ Neu-Ulm lieferten bei der 4:6 (2:1/1:1/1:4)-Heimniederlage in der Eishockey-Landesliga gegen den EV Dingolfing eine indiskutable Leistung ab. Gegen die schwachen Isar Rats gingen die Devils mit so wenig Engagement wie in einem Freundschaftsspiel zu Werke. Die Partie hatte somit eher Bezirksliganiveau.

Jan Michalek erzielte die ersten beiden Treffer der Hausherren (17., 19.), wovon der erste in Unterzahl fiel. Zwischenzeitlich glichen die Gäste in Überzahl aus (18.). Als Chris Carroll nach 26 Minuten auf 3:1 gestellt hatte, glaubten die meisten der 200 Zuschauer, dass die Vorentscheidung gefallen sei, zumal die Gäste bis dahin überaus harmlos waren. Die Isar Rats trafen aber erneut in Überzahl und schafften damit den Anschlusstreffer (39.). Nur eine Zeigerumdrehung später rastete Devils-Torhüter Konstantin Bertet aus und schlug auf einen Gästespieler ein, der in seinem Kasten lag. Dafür erhielt er Fünfminuten- plus Spieldauerstrafe und musste sofort unter die Dusche. Gregor Schapke nahm seinen Platz im Tor ein und kassierte in der folgenden Unterzahl den Ausgleich (43.).

Benedikt Stempfel gelang zwar für die Devils nochmal die Führung zum 4:3 (49.). Die Dingolfinger glichen aber nach einem Scheibenverlust der Gastgeber im eigenen Drittel aus (56.). Eine Minute vor dem Ende legten sie einen Treffer nach und mit der Schlusssirene schafften sie noch den sechsten Treffer, als der Torhüter der Devils bereits vom Eis gegangen war.

Die Play-offs dürften damit endgültig außer Reichweite sein und mit so einer Leistung wird es sogar im Kampf um den Klassenerhalt schwer. Die Pressekonferenz nach dem Spiel wurde übrigens am Freitag abgesagt. Offensichtlich wollte sich keiner der Offiziellen den wütenden Fans stellen. (duja)

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