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Mehrkampf-Meeting

25.05.2013

Michael Schrader wieder Weltklasse

Beim Diskuswerfen war für Mathias Brugger vom SSV Ulm 1846 die Welt noch halbwegs in Ordnung. Nach dem Stabhochsprung kam das Aus.
Bild: Roland Furthmair

Trotz mieser Witterung 8427 Punkte. Mathias Brugger gibt verletzt auf

Ulm Trotz des miserablen Wetters war das 2. Internationale Mehrkampf-Meeting der Leichtathleten im Ulmer Donaustadion eine teilweise großartige, wenn auch zu wenig beachtete Veranstaltung. Wobei in erster Linie Zehnkämpfer Michael Schrader von Bayer Leverkusen dafür verantwortlich war, dass der sportliche Wert teilweise exquisit war. Er gewann mit großartigen 8427 Punkten, womit er locker für die Weltmeisterschaft im August in Moskau qualifiziert ist (Norm 8200). Wären die äußeren Bedingungen angenehmer gewesen, hätte es garantiert noch bessere Leistungen und auch mehr Zuschauer als die etwa 400 an beiden Tagen zusammengerechnet gegeben. Nun war auch für das Meeting nicht optimal Werbung gemacht worden.

Julius Sommer ohne Punkte beim Stabhochsprung

Aus Ulmer Sicht war die zweitägige Veranstaltung enttäuschend. Arthur Abele konnte wegen Verletzung gar nicht starten, Julius Sommer, der aus den USA angereist war, scheiterte im Stabhochsprung drei Mal an der Höhe von 4,20 Metern und wurde am Ende mit 5981 Punkten nur Zehnter, und Mathias Brugger musste nach der eben genannten Disziplin – übersprungen hat er dabei 4,50 Meter – wegen Verletzung aufgeben.

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Es sah für Brugger lange gar nicht schlecht aus, obwohl er nicht optimal in die Gänge gekommen war. Immerhin lag er vorübergehend auf Rang drei und durfte sich Hoffnungen machen, die Qualifikation für die U23-Europameisterschaft zu schaffen. Doch er konnte den Wettkampf nicht beenden. Nach dem Stabhochsprung humpelte der Modellathlet vom SSV 1846 zum Verpflegungszelt und sah nicht sehr glücklich aus. „Bestens ist es bisher nicht gelaufen“, sagte er dort. „Ich muss nun mit dem Physiotherapeuten und meinem Trainer sprechen, ob ich weitermachen kann. Ich habe Probleme am Bein. Es ist beim Einspringen passiert.“ Es dauerte nicht lange, dann war klar, dass für Brugger wegen seines angeschlagenen Knies Schluss ist.

Derweil glänzte Schrader mit ganz sicher gemeisterten 4,80 Metern im Stabhochsprung und ließ weitere Klasseleistungen folgen. Nach vier Jahren und Verletzungsproblemen ist er nun wieder in Topform. Und er hielt die Konkurrenz, die mit den Bedingungen nicht so gut zurechtkam, prächtig in Schach. Auf Rang zwei kam Matthias Prey (SC Rönnau 76) mit 7831 Punkten, Dritter wurde Patrick Spinner (LG Ortenau Nord) mit 7424 Zählern.

Norwegerin setzt sich knapp im Siebenkampf durch

Bei den Siebenkämpferinnen setzte sich am Ende die Norwegerin Ida Marcussen mit 5728 Punkten vor Anna Maiwald (Bayer Leverkusen/5704) und ihrer Vereinskameradin Alina Biesenbach (5297) durch. Maiwald verpasste die Qualifikationsnorm für die Weltmeisterschaft (6100 Punkte) dabei deutlich. Die jungen Starterinnen des SSV 1846, Annika Volquardsen (Rang acht mit 4709 Zählern) und Hanna Schrödersecker (9./4215), machten ihre Sache recht ordentlich, mehr nicht.

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