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Eishockey

11.02.2015

Mit Bielefeld kommt der Erfolg

Trainer Michael Bielefeld hat seinen Spielern den Weg zur Landesliga gezeigt und sie haben schon vor Rundenschluss den Aufstieg dorthin tatsächlich geschafft. Noch ist die Saison nicht beendet und der VfE Ulm/Neu-Ulm hat noch ein Ziel.
Bild: Horst Hörger

Der Trainer führt den VfE Ulm/Neu-Ulm in die Landesliga. Es soll noch ein Titel her

Der Aufstieg ist geschafft, aber noch ist die Saison für Eishockey-Bezirksligist VfE Ulm/Neu-Ulm nicht zu Ende. Noch stehen die drei Punktspiele beim ESV Türkheim sowie zu Hause gegen die SG Senden/ Burgau 1b und den EV Bad Wörishofen 1b an, dann folgen ab 27. Februar die Spiele um die bayerische Meisterschaft. Im Halbfinale werden die Donau Devils wahrscheinlich auf die SG Bayersoien/ Peiting treffen. Können sie sich da in Hin- und Rückspiel durchsetzen, geht es am 6. und 8. März im Finale gegen den Sieger aus dem anderen Halbfinale, in dem sich der EHC Bayreuth und der ESV Waldkirchen gegenüber stehen werden.

„Da ist es jetzt für Planungen für die Landesliga noch zu früh“, sagt der Erste Vorsitzende des VfE, Jürgen Bauer. Aber er und seine Mitstreiter haben sich schon Gedanken über die Zukunft gemacht. Vor allem die Finanzen müssen stimmen, wie Bauer betont. Fast im gleichen Atemzug erklärt er, dass es da keinerlei Probleme gebe: „Wir haben mehr Spiele, das bedeutet auch mehr Fahrten. Aber wir haben eben auch mehr Heimspiele und damit mehr Einnahmen. Angesichts der Zuschauerentwicklung bei uns mache ich mir keine Sorgen. Es wird in der Landesliga kein Verlustgeschäft geben.“ Der Zuschauerschnitt ist von 150 zu Saisonbeginn auf mittlerweile knapp 300 gestiegen.

Die Verantwortlichen haben höhere Ansprüche entwickelt

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Der Erfolg des VfE Ulm/Neu-Ulm kam mit der Verpflichtung von Trainer Michael Bielefeld zu Saisonbeginn. Der Verein wurde 2008 gegründet, im Jahr darauf trat erstmals ein Herrenteam in der Bezirksliga an. Die Erfolge waren in den vergangenen Jahren bescheiden. Das Team dümpelte in der Tabelle stets unten herum. „Zu Beginn haben wir kleine Brötchen gebacken“, erinnert sich Jürgen Bauer. „Wir wollten den Verein erst mal auf solide Beine stellen. Das ist uns gelungen. Dann hatten wir es irgendwann satt, immer nur in der untersten Liga unten zu spielen. Weil der finanzielle Rahmen gesichert war, haben wir höhere Ansprüche entwickelt.“

Die Verpflichtung von Michael Bielefeld war der – entscheidende – Anfang. Als klar war, dass sich bei den Donau Devils etwas entwickelt, wurde der Verein für frühere Ulmer, aber auch für andere Spieler interessant. Einer von ihnen ist Stanislav Picha, der einst für den EC Ulm/ Neu-Ulm und dann in Burgau spielte, ehe er mit dem Eishockey abschloss. „Picha rief an und fragte, ob er ins Training kommen könne“, berichtet Bauer. „Er kam und wir sind froh, dass wir ihn haben. Er ist zwar schon 40, aber fitter als manch einer von den jungen Spielern.“

Prinzipiell soll das Team für die Landesliga nicht verstärkt werden, so Bauer. Sei denn, Leistungsträger würden den Verein verlassen und müssten ersetzt werden. „Mit unserem jetzigen Team können wir im Mittelfeld der Landesliga mithalten“, ist er sicher. „Und wir können Bayerischer Meister werden. Unser Trainer sagt, der Titel soll her.“

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