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Regionalliga Bayern

17.11.2017

Mit Schwung aus dem Derbysieg

Der 1:0-Sieg der Illertisser gegen den FC Memmingen sorgt beim FVI für Aufwind. Den wollen sie auch gegen SV Wacker Burghausen ausnutzen. Mit Wacker kommt allerdings ein Team mit großem Namen nach Illertissen. Im Bild Pedro Allgaier (links) gegen den Memminger Tim Buchmann.
Bild: Olaf Schulze

Mit Wacker Burghausen kommt ein schwächelndes Team mit illustrer Vergangenheit nach Illertissen. Der FVI überzeugt mit einer besonderen Serie

Vier Mannschaften gibt es bislang in der Regionalliga Bayern, die in dieser Saison den Titel „Löwenbezwinger“ tragen: Der TSV Buchbach, FC Augsburg II, Bayern München II und seit dem vergangenen Spieltag auch der SV Wacker Burghausen. Morgen (14 Uhr) ist das der nächste Gegner für den Tabellenfünften FV Illertissen.

Der 2:0-Sieg von Wacker über die Löwen ist ein Indiz dafür, dass in dem ehemaligen Zweitligisten (2003 bis 2007) mehr Potenzial steckt, als es der Tabellenplatz 13 aussagt. Allerdings müssen die Burghausener nach wie vor aufpassen, denn der Vorsprung auf einen Relegationsplatz beträgt gerade mal drei Punkte. Die Ursache dafür liegt unter anderem darin, dass die Burghausener in den vergangenen sechs Spielen nur einen Sieg einfuhren und dadurch abrutschten. Und das, nachdem sie kurz zuvor den FC Bayern München geschlagen hatten.

Vor der Saison hatten zwar einige Stammspieler den Verein verlassen: Mit Marco Fritscher, Torhüter Alexander Eiban und Dominik Weiß waren gleich drei bewährte Kräfte dem Lockruf des ambitionierten FC Schweinfurt 05 gefolgt. Der langjährige Kapitän Christoph Burkhard wechselte zum Aufsteiger FC Pipinsried. Doch der SVW holte auch neue Spieler als Verstärkung: Mittelstürmer Martin Holek von Bayern Hof, Christoph Buchner (TUS Koblenz) und vor allem Toptorjäger Sascha Marinkovic (1860 Rosenheim) hatte Wacker für entsprechenden Ersatz gesorgt. „Marinkovic ist einer der besten Stürmer der Liga“, sagt Illertissens Trainer Ilija Aracic zum 14-fachen Torschützen. „Die Mannschaft hat insgesamt Potenzial und hat vor allem gegen Topteams bestanden. Wir müssen auf jeden Fall unser Topniveau erreichen, um gegen diesen Gegner zu bestehen.“ Das gelang dem FVI in der Vorrunde, als er in Burghausen beim 4:1-Sieg eines seiner besten Saisonspiele ablieferte.

Der Gegner komme sicher mit einer positiven und selbstbewussten Einstellung, analysiert Aracic. Allerdings habe seine Mannschaft auch die Möglichkeit, Großes zu leisten. Denn die Illertissen können auch im zehnten Spiel in Folge ungeschlagen bleiben. Das sei das Minimalziel, sagt Aracic. Trotzdem strebe sein Team natürlich einen Heimsieg an und könne nach dem 1:0-Derbysieg gegen den FC Memmingen vom vergangenen Freitag mit breiter Brust auftreten.

Doch auch dieses Mal müssen die Illertisser auf eine bewährte Kraft verzichten, denn Daniel Lang wird wegen eines Muskelfaserrisses bis zur Winterpause ausfallen. Auch bei Kapitän Manuel Strahler kommt wegen Knieproblemen ein Einsatz nicht infrage. Antonio Pangallo konnte zwar schon wieder trainieren, ob es für eine Kadernominierung reicht, ist aber noch fraglich. Davon abgesehen werde beim FVI aber gut trainiert, versichert Aracic.

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