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Tischtennis

24.02.2020

Neu-Ulm wehrt sich erbittert

Kay Stumper wehrte sich tapfer über fünf Sätze – für einen Punktgewinn reichte es dem 17-Jährigen nicht.
Bild: Willi Baur

Zwei Einzel gehen im Derby gegen Ochsenhausen im fünften Satz verloren

Der TTC Neu-Ulm unterlag im Schwaben-Derby der Tischtennis-Bundesliga den TTF Ochsenhausen mit 1:3. Das Neu-Ulmer Team, das ohne seinen erkrankten Topspieler Tiago Apolonia antreten musste, verkaufte sich gegen den amtierenden Pokalsieger und deutschen Meister sehr gut.

Im Eröffnungsspiel startete Gustavo Tsuboi für Neu-Ulm stark gegen Jakub Dyjas, verlor aber den ersten Satz dennoch knapp mit 13:15. Im zweiten Durchgang kontrollierte der Brasilianer das Spiel und glich mit 11:6 aus. In den Sätzen drei und vier (11:8; 11:4) spielte Jakub Dyjas aber seine Klasse aus und gewann das Auftaktspiel für Ochsenhausen dann doch sicher mit 3:1. Für eine kleine Sensation sorgte anschließend Abdel-Kader Salifou. Der athletische TTC-Spieler, Nummer 198 der Weltrangliste, fegte Hugo Calderano mit 3:0 von der Platte. Der Franzose ging schnell in Führung und gewann den ersten Satz gegen den Weltranglisten–Siebten überraschend mit 11:7. Auch im zweiten und dritten Durchgang (11:7; 11:9) setzte Salifou den haushohen Favoriten konsequent unter Druck und glich zum 1:1 aus. Im dritten Spiel schickte der Neu-Ulmer Trainer Chen Zhibin den 17-jährigen Kay Stumper gegen Simon Gauzy an die Platte. Stumper rechtfertigte das Vertrauen und bot eine großartige Leistung. Den ersten Satz gewann der Neu-Ulmer Nachwuchsspieler mit 11:8, gab dann die Durchgänge drei und vier mit 5:11 und 8:11 ab, sicherte sich dann aber wieder den vierten Satz mit 11:8. Im fünften Durchgang musste sich Stumper mit 4:11 nach großem Kampf geschlagen geben. „Wir haben leider ärgerlich verloren. Ich und die Mannschaft. Aber wir haben alles gegeben und gekämpft“, sagte er nach dem Spiel.

Auch das vierte Match zwischen Jakub Dyjas und Abdel-Kader Salifou war eine enge Angelegenheit. Der an diesem Tag glänzend spielende Franzose holte sich die ersten beiden Sätze mit 11:8 und 11:9, dann drehte Dyjas auf und gewann die nächsten Durchgänge mit 11:5 und 11:9. Im entscheidenden fünften Satz hatte der Neu-Ulmer mehrmals Pech, weil Dyjas einige Bälle an die Tischkante spielte. Salifou unterlag Dyjas mit 7:11 und verlor das Spiel knapp mit 2:3. „Er ist einer der besten Spieler der Welt, daher bin ich sehr zufrieden mit meiner Leistung“, kommentierte Salifou. (az)

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