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Turnen

20.11.2017

Pfuhl gibt noch einmal Gas

Haushoher Sieg im abschließenden Derby gegen Ulm. Zum Titel hat es nicht gereicht, aber der Kampfgeist ist ungebrochen

Der TSV Pfuhl wollte seine theoretische Chance auf die Meisterschaft in der zweiten Bundesliga unbedingt wahren und das bekamen die Turner des SSV Ulm 1846 im letzten Wettkampf zu spüren: Pfuhl gewann das Derby in der ausverkauften Halle des Schulzentrums gegen den Nachbarn und Absteiger haushoch mit 76:6. Zum Titel hat es zwar trotzdem nicht gereicht, weil sich erwartungsgemäß der Tabellenführer Singen sicher in Buttenwiesen durchsetzte. Trotzdem freute sich der Pfuhler Trainer Rolandas Zaksauskas: „Es war ein toller Abschluss einer erfolgreichen Saison.“

Mit einer überzeugenden und fast fehlerfreien Leistung dominierten seine Schützlinge das Derby von Beginn an. In der ersten Hälfte schafften es die Pfuhler sogar, den Gegner gänzlich am punkten zu hindern. Aber auch nach dem Zwischenstand von 38:0 kämpften die Pfuhler weiterhin um jeden Punkt, da zu diesem Zeitpunkt einer Singener Niederlage in Buttenwiesen noch möglich gewesen wäre.

In der zweiten Hälfte sahen zwar auch die Gäste aus Ulm etwas besser aus, die Pfuhler Dominanz konnten sie aber nicht brechen. Der Pfuhler Linus Mikschl war am Ende mit 21 Punkten Top-Scorer, Tomas Kuzmickas war in dieser Saison sogar zweitbester Punktesammler der gesamten Liga.

Auch wenn es zur Meisterschaft nicht ganz gereicht hat – mit dem zweiten Platz feiert des TSV Pfuhl einen der größten Erfolge der Vereinsgeschichte. Elias Luigart hat auch den letzten Wettkampf genossen: „Ich bin stolz auf die Mannschaftsleistung. Für uns war der Derbysieg die Krönung einer tollen Saison. Vor ausverkauftem Haus mit so tollen Fans zu feiern, ist sowieso etwas ganz Besonderes.“ Mannschaftsführer Benjamin van Aken bekräftigte unterdessen den Pfuhler Kampfgeist: „Wir wären sehr gerne Meister geworden, aber es hat gegen Singen leider nicht gereicht. Aber wir wollen nächstes Jahr wieder angreifen. Wir haben eine junge Mannschaft und werden uns weiterentwickeln.“ Tröstende Worte richtete er an die Adresse des Nachbarn: „Wir wünschen uns, dass die Ulmer den Wiederaufstieg möglichst schnell schaffen und wir wieder ein Derby bestreiten können.“

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