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Pro B

18.12.2015

Plauderstündchen ist fehl am Platz

Die Elchinger Kevin Wysocki (links) und Filmore Beck dürften am Sonntag in der Partie gegen Würzburg keine Zeit für ein Plauderstündchen haben. Im Hinspiel taten sich die Elche mit den Franken ganz schön schwer.
Bild: Horst Hörger

Elchinger Basketballer erwarten gegen Würzburg alles andere als einen Spaziergang.Die Weißenhorner treffen in Leipzig auf einen Gegner mit einer besonderen Qualität

Zum Jahresausklang haben die ScanPlus Baskets Elchingen am Sonntag (17.30 Uhr) in der Pro B die TG Würzburg Baskets Akademie zu Gast. Im Hinspiel taten sie sich beim 78:70-Sieg recht schwer und erwarten auch nun gegen das Farmteam von Basketball-Bundesligist s. Oliver Würzburg weder Spaziergang noch Plauderstündchen. Der Tabellenneunte lässt pro Spiel nur 69,7 Punkte zu, der beste Wert der gesamten Liga.

Bemerkenswert bei den Franken ist, dass die Mannschaft komplett ohne ausländische Spieler auskommt. Der neue Trainer Peter Günschel will damit gewährleisten, dass junge deutsche Spieler mehr Verantwortung auf dem Feld übernehmen. Auffälligste Spieler im Würzburger Kader sind die beiden Hoffmann-Brüder. Kapitän Chris Hoffmann, der schon in der Bundesliga für die Artland Dragons und in der Pro A für s. Oliver Würzburg vor dessen Aufstieg auflief, ist der Spielmacher und sein jüngerer Bruder Felix sorgt im Schnitt pro Spiel für 17 Punkte und zehn Rebounds. Trainer Dario Jerkic sagt vor der Partie: „Die Würzburger darf man nicht unterschätzen. Sie spielen schnellen Basketball und sind schwer ausrechenbar.“ Unterstützt werden die Elche am Sonntag von der Tanzgruppe des SC Vöhringen „Inflames“ sowie von der Elchinger „Be Famous Cheer Company“.

Youngstars müssen morgen besonders gut verteidigen

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Die Weißenhorn Youngstars treten morgen (14 Uhr) bei den Uni-Riesen Leipzig zum letzten Pro-B-Spiel des Jahres an und wollen sich vor allem mit einer guten Defensivleistung in die Winterpause verabschieden. Die Rückrunde hätte für die Youngstars kaum besser beginnen können. Beim 100:81-Heimsieg gegen Dresden gelang ihnen am vergangenen Sonntag, was die Verantwortlichen als Ziel für die zweite Saisonhälfte ausgegeben haben: „Mehr Konstanz im Spiel entwickeln“ (Sportdirektor Artur Kolodziejski). Trainer Danny Jansson war aber nicht ganz zufrieden: „Wir können uns nicht darauf verlassen, in jedem Spiel 100 Punkte zu erzielen. Unser Fokus muss wieder mehr auf der Verteidigung liegen.“

Das gilt fürs morgige Spiel besonders, denn die Leipziger sind ein offensiv ausgerichteter, talentierter Gegner. Im Hinspiel schenkten sie den Weißenhornern satte 95 Punkte ein. Vor allem Julian Scott, der erfolgreichste Werfer der Pro B Süd mit 23,2 Punkten im Schnitt, stellte die Youngstars damals bei deren 89:95-Pleite vor große Probleme und erzielte alleine 36 Punkte. Neben ihm ist Sascha Leutloff der zweite Eckpfeiler im Angriff.

Die Youngstars haben aber ein klares Ziel: Mit einem Sieg in die dreiwöchige Pause gehen. (mbr/az)

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