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26.06.2017

Rang drei trotz Problemen

Nach 3000 Metern hatte Alina Reh Oberschenkelprobleme, aber die Ulmerin lief trotzdem auf Rang drei.
Bild: Imago

Alina Reh holt fürDeutsche neun Punkte

Alina Reh vom SSV Ulm 1846 hatte aufgrund ihrer Vorleistung zu den Favoritinnen im 5000-Meter-Lauf der Frauen bei der Team-Europameisterschaft im französischen Lille gezählt. Sie schlug sich dann gestern auch gut, aber optimal ist es nicht gelaufen. Immerhin wurde die talentierte 20-Jährige Dritte und holte für die deutsche Mannschaft neun Punkte.

Vorneweg lief in Lille die Spanierin Ana Lozano, die sich vorgenommen hatte, für ihr Heimatland die volle Punktzahl zu holen. Und das gelang ihr auch eindrucksvoll. Mit einigem Vorsprung gewann Ana Lozano in 15:18,40 Minuten vor der Ukrainerin Yuliya Shmatenko, die zwölf Sekunden später die Ziellinie überquerte (15:30,36). Dann folgte Alina Reh in 15:32,50 vor der Französin Liv Westphal (15:34,73).

Ihr dritter Platz war letztlich nicht in Gefahr, aber wenn die Ulmer Läuferin ihre Bestzeit von 15:16,39 Minuten erzielt hätte, die sie Ende April beim Läufermeeting in Berlin-Marzahn erreicht hatte, wäre sie als Siegerin auf dem Podest gestanden. Das war gestern aber überhaupt nicht drin. Eine Erklärung dafür lieferte Alina Reh selbst: „Ich weiß nicht genau, was los ist. Mein Oberschenkel hat ab 3000 Meter zugemacht. Für das Mannschaftsergebnis ist Platz drei gut. Wenn ich bei der deutschen Meisterschaft starte, dann über 1500 Meter.“ Und die Team-EM gewann Deutschland mit 321,5 Punkten vor Polen (295,0) und Frankreich (270,0). (az)

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