1. Startseite
  2. Lokales (Illertissen)
  3. Lokalsport
  4. Ratiopharm Ulm verliert gegen Lyon Villeurbanne

Basketball-Eurocup

08.01.2019

Ratiopharm Ulm verliert gegen Lyon Villeurbanne

Ulms Trainer Thorsten Leibenath zeigte sich phasenweise unzufrieden mit der Leistung seines Teams gegen Lyon.
Bild: Horst Hörger

Ulm schlägt sich gegen das starke Lyon erstaunlich gut, zu viele Unkonzentriertheiten machen die Siegchance aber zunichte.

Trotz der spontanen Ausfälle von Isaac Fotu (verletzt) und Dwayne Evans (Grippe) hat sich Ratiopharm Ulm im zweiten Spiel der Eurocup-Top-16 gegen Lyon-Villeurbanne am Dienstagabend gut geschlagen. Dennoch stand es nach einer spannenden Schlussphase 93:89 für die französischen Gastgeber. Es wäre aber mehr drin gewesen.

Als Außenseiter gingen die Ulmer in die Partie gegen die individuell starken Franzosen und es schien so, als würden sich die Rollen bestätigen. Etwas über drei Minuten dauerte es, da ging Villeurbanne schon mit 10:2 in Führung. Bei Ulm klappte wenig, vor allem unter dem Korb stellten sich die Spieler teils unglücklich an. Max Ugrai, Bogdan Radosavljevic und Javonte Green vergaben gute Möglichkeiten. Die schnellen, erfolgreichen Dreierwürfe von Amine Noua und das Tempo des 17-jährigen Toptalents Theo Maledon stellte die Mannschaft von Trainer Thorsten Leibenath zu Beginn vor Probleme. Doch sie fing sich, weil sie defensiv gut spielte und Lyons starken Pointguard Mantas Kalnietis kontrollierte. Nur noch 19:24 stand es aus Ulmer Sicht nach dem ersten Viertel.

Ulm verliert im Eurocup gegen Lyon-Villeurbanne

Das zweite glich dem ersten. Villeurbanne zog durch einen 11:2-Lauf schnell davon. 37:23 stand es aus Sicht der Gastgeber nach knapp drei Minuten. Doch Ulm kämpfte sich wieder etwas zurück und lag nach fünf Minuten nur noch mit 33:39 hinten. Als Problem offenbarte sich aber die Verteidigung unter dem Korb. Zu leicht machten es die Ulmer den Gastgebern dort. Die Aggressivität fehlte und das gefiel Thorsten Leibenath ganz und gar nicht. Denn auch die Franzosen zeigten sich durchaus anfällig in der Defensive. Trotzdem: mit dem Gefühl, dass Ulm noch nicht geschlagen war, ging es beim Stand von 50:40 für Lyon-Villeurbanne in die Halbzeitpause.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Das Gefühl sollte nicht täuschen. Weil Leibenaths Mannschaft besser in die zweite Hälfte kam, schloss sie bis auf 47:52 auf. Dann leistete sich Bogdan Radosavljevic einen Aussetzer. Bei einem Defensiv-Rebound fühlte er sich wohl von Charles Kahudi angegangen und fuhr den Ellbogen aus. Sofort entschuldigte er sich, aber die Schiedsrichter werteten die Aktion zurecht als unsportliches Foul. Das hieß: zwei Freiwürfe und der anschließende Ballbesitz für Lyon. Und schon stand es wieder 56:47 für die Gastgeber, was Ulm nicht zu verkraften schien. In der Folge klappte nur noch wenig. Die bis dahin höchste Führung der Partie erspielte sich Lyon dreieinhalb Minuten vor Ende des dritten Viertels (72:56).

Die Geschichte des kompletten Abends wiederholte sich allerdings schon wieder. Ulm kam wieder Stück für Stück ran. Und so ging es in eine Schlussphase, die man nach den ersten Minuten des Spiels nicht erwartet hätte. Lyon schien gedanklich schon in der Kabine zu sein und Leibenaths Truppe schloss drei Sekunden vor Schluss noch auf zwei Punkte auf (89:91). Allerdings waren die Franzosen am Ende doch zu clever und retteten den Sieg.

Themen Folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Lesen Sie dazu auch
Copy%20of%20imago38429050h.tif
Fußball

Vitalij Lux vom SSV Ulm wird mit einem Schuss berühmt

ad__nl-chefredakteur@940x235.jpg

SECHS UM 6: Unser neuer Newsletter

Die sechs wichtigsten Neuigkeiten um 6 Uhr morgens sowie ein Ausblick auf den
aktuellen Tag – Montag bis Freitag von Chefredakteur Gregor Peter Schmitz.

Newsletter bestellen