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Regionalliga Südwest
28.08.2019

Verteidiger will Polizist werden

Michael Schindele nach dem 2:1-Sieg des SSV Ulm 1846 Fußball im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt. Den Kopfverband zog er sich nach einem Zusammenstoß zu, dieser Tag werde immer etwas Besonderes für ihn bleiben, sagt er. Schindele verlässt die Spatzen und beginnt eine Polizeiausbildung.
Foto: Alexander Kaya

Michael Schindele verlässt die Ulmer Spatzen. Personell können die das verkraften, doch gerade jetzt brauchen sie einen breiten Kader

Eines der Bilder, die vom DFB-Pokalsieg der Ulmer Spatzen gegen Eintracht Frankfurt vor einem Jahr bleiben werden, ist das: Es zeigt einen selig lächelnden, blonden und 1,88 Meter großen Verteidiger, der mit Kopfverband inmitten von Menschen steht, die das, was zuvor auf dem Feld passiert war, nicht glauben können. Heute sagt der Spieler: „Vor allem unser Sieg gegen Frankfurt wird immer etwas sehr Besonderes bleiben.“ Der Verteidiger, der die Worte gesagt hat und dessen Kopf damals im DFB-Pokal in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist Michael Schindele. Zu neuen Erinnerungen mit den Ulmern wird es vorerst aber nicht mehr kommen. Der SSV Ulm 1846 Fußball hat bekannt gegeben, den Vertrag des 25-Jährigen auf seinen Wunsch hin aufzulösen.

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