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12.03.2009

Schwerer Brocken sicher nicht leicht verdaulich

Ulm Mit den Siegen gegen Großbardorf (2:1) und in Darmstadt (4:0) ist Fußball-Regionalligist SSV Ulm 1846 blendend in den zweiten Teil der Runde gestartet. Nun haben die Spatzen eine weitere Hausaufgabe vor sich, und zwar morgen (14 Uhr) gegen die zweite Mannschaft des in der Zweiten Bundesliga abstiegsbedrohten SV Wehen-Wiesbaden.

Die Aufgabe dürfte sehr schwer werden und sie birgt von vorneherein gewisse Unwägbarkeiten in sich. Denn die Hessen kommen aller Voraussicht nach mit einer stark veränderten, wohl ziemlich verstärkten Mannschaft an die Donau. Der Trainer der Zweitligatruppe, Wolfgang Frank, hat gleich vier Spieler zumindest vorläufig aus seinem Kader gestrichen und zur "Zweiten" abkommandiert: Bakary Diakité, Erwin Koen, Hajrudin Catic und Vlado Jeknic. Wenn diese nun beim Regionalligateam trainieren, dürften sie auch für dieses spielen. Alles andere wäre Humbug, denn Frank offeriert den Vieren die Chance, sich mit Leistung wieder nach oben dienen zu können.

Die Frage, die auch der Ulmer Coach Markus Gisdol nicht beantworten kann, lautet: Wird sich das Wehener Quartett nun mächtig reinhängen, werden die vier Jungs die "Zweite" klar verstärken oder werden sie gefrustet sein, vielleicht sogar lustlos zu Werke gehen. Wie wird sich der SV Wehen-Wiesbaden II, der bei einem Spiel mehr mit ebenfalls 33 Punkten direkt hinter dem SSV 46 auf dem fünften Tabellenrang liegt, präsentieren?

Gisdol hat eine klare Meinung dazu: "Da kommt eine halbe Zweitliga-Mannschaft, die sehr geordnet und diszipliniert spielt und mit die beste Defensive in der Liga hat. Das ist ein schwerer Brocken." Doch der Trainer sagt auch: "Wir wollen unseren positiven Trend fortsetzen und gewinnen. Personell kann ich aus dem Vollen schöpfen. Auch Rouven Wiesner steht wieder im Training. Aber man muss abwarten, ob er schon wieder spielen kann."

Wenn die Partie Pfullendorf - Unterhaching am Wochenende ausfällt, was wahrscheinlich ist, wird sie kommenden Mittwoch neu angesetzt. Was bedeutet, dass Ulm dann nicht in Haching spielen kann, sondern eine Woche später. In diesem Fall wird das auf Freitag, 27. März, angesetzte Spiel gegen Karlsruhe II erst am 28. März ausgetragen.

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