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Bezirksliga-Topspiel

13.04.2015

Sendener haben das Nachsehen

Auch in dieser Szene hatten die Sendener (Wolfgang Erhard/links und Timo Tahedl) gegen den Ulmer Ufug Dogan das Nachsehen. Dieser entschied kurz vor Schluss mit seinem Treffer zum 2:0 endgültig die Partie.
Bild: Horst Hörger

FV hat personelle Probleme und muss sich den Ulmern beugen

Fußball-Bezirksligist FV Senden zeigte gestern gegen den SSV Ulm 1846 Fußball II im Vergleich zum letzten Heimauftritt gegen die SF Rammingen eine deutliche Leistungssteigerung. Am Ende behielten aber die Gäste mit 2:0 die Oberhand.

Sendens Trainer Michael Ott war nach der Partie folgerichtig ziemlich geknickt: „Mir wäre ein schlechtes Spiel wie gegen Rammingen lieber gewesen, wenn wie damals das Ergebnis gestimmt hätte“, gab er zu Protokoll. Seine Mannschaft begann die vor allem vor der Pause stets unterhaltsame Partie sehr engagiert und auch spielerisch auf Augenhöhe mit den Ulmern. Dabei hätte vor dem Anpfiff nur wenig auf eine derartige Leistungsexplosion schließen lassen. Die Illertaler mussten gestern gleich auf sechs Stammkräfte verzichten und pfiffen personell aus dem letzten Loch. Letztendlich fehlte aber zu oft die Genauigkeit beim letzten, wirklich gefahrbringenden Pass, sodass der Nachschuss vom starken Manuel Andorfer nach einem Freistoß von Mauro Macchia die einzige wirkliche Torchance bleiben musste.

Die Gastgeber werden gleich nach der Pause kalt erwischt

In Hinsicht Tormöglichkeiten hatten die Gäste die Nase vorne. Alexander Cvijanovic (9.) und Stefan Steinle (25.) verbuchten zumindest zwei klare Gelegenheiten. Die Entscheidung in der Partie fiel allerdings erst nach der Pause: Senden ließ sich direkt nach Wiederanpfiff kalt erwischen, als Steinle den Nachschuss nach einer starken Parade von Benjamin Maier zur Führung nutzte. Senden wirkte fortan geschockt, bemühte sich zwar weiter, kam aber zu keiner einzigen gefährlichen Aktion mehr. Auf der Gegenseite nutzte Ufuk Dogan einen Konter, um in der 88. Minute den letztlich auch verdienten Gästesieg festzumachen. Doch trotz des Erfolgs hatte Ulms Trainer Andreas Miller die Spaßbremse gezogen. „Es ist für einen Trainer nicht einfach mit einer Ulmer U23. Die Jungs haben Hoffnungen und sind daher nicht immer zufrieden. Mein Vertrag wurde nicht verlängert, aber ich bringe die Sache hier mit Anstand zu Ende.“

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