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Amateurfußball

10.07.2020

Sie kommen zurück auf den Platz

Anfang September sollen sie auf den Platz zurückkommen. Die Mannschaft des SV Grafertshofen und alle anderen Teams im Bezirk.
Bild: Horst Hörger

Staffeln sind eingeteilt, der Terminplan steht. Was fehlt, ist die Erlaubnis der bayerischen Politik

Der Ball soll bald wieder rollen. Die Verantwortlichen des Fußballbezirks Donau/Iller blicken trotz Corona-Pandemie optimistisch auf die neue Spielzeit. Am 6. September soll es losgehen, die Staffeln wurden bereits eingeteilt und der Rahmenterminplan wurde verabschiedet.

Mit 18 Mannschaften ist die Zahl der Bezirksligavereine deutlich angestiegen. Neu hinzugekommen sind die Aufsteiger SGM Ingstetten/Schießen, TSV Blaubeuren und FC Hüttisheim, in die Landesliga verabschiedet sich die SSG Ulm. In der kommenden Saison werden voraussichtlich vier Mannschaften direkt absteigen.

Alle drei Kreisliga-A-Staffeln haben in der neuen Spielzeit die Sollzahl von 16 Mannschaften. Der SV Oberelchingen wechselt auf eigenen Wunsch von der Alb- in die Donau-Staffel. Von dort kehrt die zweite Mannschaft des SV Thalfingen nach einer Saison freiwillig in die Kreisliga B4 zurück.

Einige Veränderungen gibt es in den Kreisligen B. Um die Mannschaftszahlen ausgeglichen gestalten zu können, sowie aus geografischen Gesichtspunkten wandern der FC Blautal, TSV Einsingen und RSV Ermingen von der Donau- in die Alb-Staffel. Mit dem SV Westerheim II ist dort zudem eine neue Mannschaft hinzugekommen. Umgekehrt wechseln sechs Vereine aus der Alb-Staffel in die Kreisliga B Donau: Fortuna Ballendorf, TSV Beimerstetten, SV Hörvelsingen, SV Göttingen, SC Lehr und SV Weidenstetten. Zwei Veränderungen gibt es in der Iller-Staffel, dorthin wechseln die bisherigen Donau-Vereine SC Unterweiler und die SF Dellmensingen. Die Kreisliga B4, in der die Reserveteams der Bezirksligisten spielen, ist erstmals wieder mit 16 Mannschaften optimal besetzt.

Während die Landesligisten TSV Buch, TSV Neu-Ulm und SSG Ulm sowie der Verbandsligist Türkspor Neu-Ulm bereits am Wochenende 22./23. August starten, ist der offizielle Saisonstart im Bezirk am 6. September. Letzter Spieltag in diesem Jahr ist für die Bezirksliga am 6. Dezember, die Kreisliga-A-Klubs gehen eine Woche früher am 29. November in die Winterpause. Weiter geht es im neuen Jahr am 7. März 2021, die Kreisliga-A-Mannschaften beginnen eine Woche später. Der letzte Spieltag ist auf den 19. Juni 2021 angesetzt.

Vor dem Punktspielstart werden am 23. und am 30. August die beiden ersten Runden im Bezirkspokal ausgespielt. Runde drei folgt am 10. September, ehe es im neuen Jahr weitergeht. Erstmals ist die Teilnahme am Pokalwettbewerb freiwillig. Verzichten können also auch Bezirksligisten und A-Kreisligisten.

Neben den fünf höherklassigen Mannschaften, SSV Ulm 1846 Fußball (Regionalliga), Türkspor Neu-Ulm (Verbandsliga), TSV Buch, TSV Neu-Ulm und SSG Ulm (alle Landesliga), gehen in der kommenden Spielzeit im Fußballbezirk Donau/Iller 122 Teams auf Punktejagd. Die Meister in allen B- Staffeln steigen wie bisher in die Kreisliga A auf. Die Anzahl der Absteiger aus den Kreisligen A wird nach der Anzahl der Aufsteiger und der Absteiger aus der Bezirksliga ermittelt. Der Tabellenletzte steigt auf jeden Fall ab.

Bei den Frauen beteiligen sich insgesamt 18 Mannschaften in vier verschiedenen Klassen am Spielbetrieb. Aushängeschilder sind wie in der zurückliegenden Saison die Teams des FV Asch-Sonderbuch, FV Bellenberg und SV Jungingen in der Verbandsliga.

Wie Bezirksvorsitzender Manfred Merkle mitteilte, wird der Württembergische Fußballverband (WFV) in den kommenden Tagen Hygiene-Anweisungen verschicken. Und dann gibt es noch die unterschiedlichen Bestimmungen in Bayern und Baden-Württemberg – im Freistaat darf bekanntlich derzeit zwar trainiert, aber noch nicht gespielt werden. Bezirksspielleiter Günter Stucke ist optimistisch: „Wir schauen optimistisch nach Bayern und hoffen, dass auch dort in kurzer Zeit Fußballspielen wieder möglich ist.“ (vowi/pim)

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