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Handball

14.07.2012

Söflingen wittert eine letzte Chance

Auch Miro Ilic macht sich warm für das sportliche Kameradschaftstreffen mit den alten Söflinger Teamkollegen.
Bild: Michael Hochgemuth

Der Verein könnte als Nachrücker doch weiter in der dritten Liga spielen

Söflingen Sportlich sind die Handballer der TSG Söflingen zwar in der Relegation aus der dritten Liga abgestiegen. Nach dem jetzt bekannt gewordenen Rückzug der Stuttgarter Kickers aber wittert der Verein eine Chance, als Nachrücker den Klassenerhalt durch die Hintertür zu schaffen.

Derzeit prüfen die Verbands-Juristen zwar noch, ob es überhaupt eine Nachrücker-Regelung gibt. Die Söflinger haben die Spielordnung aber bereits studiert und sind der Auffassung, dass die Kickers als zusätzlicher Absteiger zu behandeln sind und die eigene Mannschaft damit aus den Abstiegsrängen fällt. Für ungerecht halten die Ulmer Weststädter die ganz offensichtlich vom Verband favorisierte Lösung, dass im Zweifelsfall die HSG Pohlheim als Teilnehmer am Finale der Abstiegsrelegation nachrückt. Wegen des Verzichts von Flensborg war Pohlheim schließlich kampflos in die Endspielserie eingezogen, während Söflingen in ein Halbfinale gegen Hagen musste und scheiterte. „Den Zuschlag als Nachrücker müssen deshalb wir erhalten“, fordert der TSG-Manager Uli Gebhard: „Die Sache dritte Liga werden wir jedenfalls unter den neuen Umständen nicht kampflos aufgeben.“

Einer echten Leistungsüberprüfung unterziehen sich die Söflinger zwei Wochen nach Trainingsbeginn heute ab 13 Uhr bei ihrem Einladungsturnier in der Ratiopharm-Sporthalle. Das Turnier dürfte sich auch zu einer Art Kameradschaftstreffen zwischen aktuellen und ehemaligen Söflinger Spielern in den Reihen der anderen Mannschaften entwickeln. Bei Friedberg spielen Miro Ilic und Jan Marco Behr, bei Ottobeuren Daniel Berkessel.

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