Bezirksliga Donau/Iller

18.05.2018

Sorgenfalten beim FC Burlafingen

Der FC Burlafingen (in Grün) muss zwei Spiele in drei Tagen absolvieren.
Bild: Horst Hörger

Der FC Burlafingen ist in der Bezirksliga Donau/Iller noch nicht gesichert und jetzt warten zwei Spiele in wenigen Tagen.

Der FC Burlafingen ist in der Fußball-Bezirksliga auch vor dem morgigen 27. Spieltag (15.30 Uhr) noch nicht über den Berg. Dabei meinen es die Fußball-Götter in diesem Spieljahr besonders gut mit den Grün-Weißen. Die derzeit relativ sichere Lage der lokalen Vertreter aus Blaustein und Buch in der Landesliga sorgen dafür, dass in der Bezirksliga nur von einem weiteren direkten Absteiger ausgegangen werden kann. Der SSV Ulm 1846 Fußball II wird nach seinem Rückzug mit Abschluss der Runde auf den letzten Tabellenrang gesetzt und belegt damit schon einen der zwei zu vergebenden Abstiegsränge in der Bezirksliga.

Zudem fällte das Sportgericht in dieser Saison zwei Urteile zugunsten des FCB. In der Vorrunde wurde ein 0:4 gegen Türkspor Neu-Ulm wegen der fehlenden Spielgenehmigung eines Türkspor-Kickers in einen 3:0-Sieg umgewandelt. Während Türkspor an der Spitze genau um diese drei Zähler hinter dem TSV Neu-Ulm her hechelt, trennt dieser Sieg am Grünen Tisch den FCB von den großen Abstiegssorgen.

FC Burlafingen trifft auf TSV Neu-Ulm

Außerdem wird das wichtige Spiel gegen den FC Neenstetten am Montag (15 Uhr) wiederholt. Die Erstauflage hatte der FCB mit 1:4 verloren. Allerdings war dem Tor des FC Neenstetten zum zwischenzeitlichen 1:2 ein Regelverstoß des Schiedsrichters vorausgegangen. Der Unparteiische hatte einen direkten Freistoß als Treffer anerkannt, obwohl ein indirekter Freistoß hätte folgen müssen.

Diese Nachholpartie sorgt allerdings wieder für Sorgenfalten bei FCB-Coach Josip Nikolic. Seine Mannschaft hat dann in den zurückliegenden acht Wochen 15 Spiele ausgetragen. „Da ist kein geordneter Trainingsbetrieb möglich. Das ist sehr schlecht, wenn man erst im Winter den Verein übernommen hat. Man merkt stellenweise, dass die Mannschaft körperlich und auch psychisch leer ist“, erklärt er. Am Samstag tritt seine Truppe zunächst zum schier aussichtslosen Unterfangen beim Tabellenführer in Neu-Ulm an. Der Partie am Montag misst Nikolic aber natürlich die größere Bedeutung zu. Angesichts der zuletzt eher schlechten Resultate und dem Restprogramm seiner Truppe kann die Zielsetzung in diesem Spiel nur ein Heimsieg sein. „Für Neenstetten ist das ein richtiges Endspiel. Die werden hoch motiviert sein und alles geben. Dafür müssen wir bereit sein“, sagt er.

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