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24.06.2009

Taylor ist und bleibt ein Ulmer

Ulm (pim) - Die Ulmer Basketballer werden den für die kommende Saison angepeilten Zieletat von 1,8 Millionen Euro wohl verpassen, doch Trainer Mike Taylor macht von seiner Möglichkeit zum Ausstieg aus dem Zweijahres-Vertrag trotzdem keinen Gebrauch. "Ich bleibe in Ulm. Ich bin ein Ulmer", kommentierte der Amerikaner, der derzeit zur Spielersichtung in Atlanta weilt.

Schon bei seiner Abreise in die Heimat vor knapp vier Wochen hatte das Management dem Trainer gesagt, dass wohl nur 1,6 Millionen zusammenkommen werden. Zwar ist immer noch die zweite Werbefläche auf dem Trikot nicht besetzt. "Aber so lange kein Vertrag unterschrieben ist, darf man mit diesen Summen nicht rechnen", stellt Manager Thomas Stoll klar.

Taylor arbeitet seit sechs Jahren in Ulm, der größte Erfolg war natürlich das Erreichen der Play-Offs in dieser Saison. Eine Steigerung wird allerdings schwierig sein, denn vom Etat her gehört Ulm auch weiterhin ins hintere Drittel der Tabelle. Obendrein rechnet das Management gerade nach dieser tollen Saison mit einem größeren Umbruch. Die meisten Spieler haben ihren Marktwert deutlich gesteigert und in Ulm gibt es auch künftig nicht mehr Geld.

Also sucht Taylor wieder einmal nach weniger bekannten, aber bezahlbaren Talenten mit Erstliga-Potenzial.

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Das Angebot an Jeff Gibbs ist nicht mehr verhandelbar

Offen bleibt weiterhin, ob Jeff Gibbs nach Ulm zurückkehrt. Der Verein drängt zwar auf eine schnelle Entscheidung, aber der Spieler und seine Familie wollen auch alle anderen Angebote ausführlich prüfen. "Unser Angebot liegt ihm seit Wochen vor und das ist nicht weiter verhandelbar", stellt Stoll klar: "Wir sind bis an unsere Grenzen und vielleicht sogar darüber hinaus gegangen. Jetzt liegt die Entscheidung bei Jeff."

Allerdings haben die Ulmer natürlich auch Kontakt zu anderen Kandidaten aufgenommen. Bis spätestens Ende des Monats erwarten sie eine Entscheidung vom besten Rebounder der Liga.

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