29.03.2019

Türkspor mit Wut im Bauch

Markus Deibler

Spiel eins nach der ersten Niederlage

Jetzt hat es also auch Türkspor Neu-Ulm erwischt. Der Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga kassierte am vergangenen Wochenende mit einem 1:4 in Langenau die erste Saisonniederlage. Dieses Ergebnis sorgt allerdings beim FC Burlafingen nicht wirklich für gesteigerten Optimismus. Das Kellerkind muss am Sonntag (15 Uhr) am Muthenhölzle ran.

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Der Burlafinger Trainer Markus Schirmer sieht die Ausgangslage durch die Niederlage der Neu-Ulmer überhaupt nicht verändert: „Die sind turmhoher Favorit. Vielleicht hat der Druck für sie jetzt noch ein bisschen zugenommen. Wir werden die Partie aber natürlich herschenken. Wir haben dort sowieso nichts zu verlieren.“

Der Kollege Markus Deibler sieht die Sachlage ähnlich. „Wie wir gegen Burlafingen abschneiden, liegt in erster Linie an uns selbst. Wir sind wütend genug, um die Scharte aus dem Spiel gegen Langenau auszuwetzen“, erklärt der Trainer von Türkspor. Dass nach der ersten Niederlage beim Tabellenführer der Haussegen schief hängen könnte, dementiert Deibler: „Es ist nicht außergewöhnlich, dass es jetzt auch uns erwischt hat. Der Punkt war vielmehr das insgesamt sehr fragwürdige Auftreten des Schiedsrichters. Der hatte uns von Anfang an auf dem Kieker.“ Deibler kritisiert nicht nur die beiden Strafstoßentscheidungen für Langenau, die das Spiel zum Kippen brachten. Er ärgert sich auch über einen für sein Team nicht gegebenen Elfer und vor allem den Platzverweis für Marc Hämmerle. „Der Schiri konnte gar nicht gesehen haben, wer etwas gesagt hat. Am Schluss haben wir nur noch aufgepasst, dass nicht noch ein Spieler von uns runter fliegt“, wettert er und hofft, dass seine Mannschaft die Lehren aus diesem Spiel gezogen hat: „Wir müssen aufpassen. Wir werden sicher nicht einfach so durchmarschieren und wir werden sicher auch noch ein paar Mal gegen zwölf Mann spielen müssen.“

Für den Burlafinger Schirmer steht trotzdem der Meister schon fest. „Das sind gute Kicker mit einem überragenden Trainer. Die sind in jedem Spiel zum Sieg verpflichtet. Die werden sicher aufsteigen“, schwärmt er und gerät ins Träumen: „Wenn ich nur zwei Spieler von Türkspor im Kader hätte, würden wir nicht da unten rumkrebsen.“ (mis)

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