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Basketball

21.05.2015

Ulmer Basketballer feiern den Halbfinal-Einzug

Per Günther und Isiah Philmore freuten sich eher verhalten über den Halbfinal-Einzug, Tim Ohlbrecht feierte unterdessen ausgelassen mit den 200 mitgereisten Ulmer Fans.
Bild: Eibner

Die Ulmer Basketballer gewinnen das fünfte und entscheidende Spiel der Serie gegen Bonn. Aber jetzt wartet den denkbar schwerste Gegner auf sie.

Die Basketballer von Ratiopharm Ulm haben Qualität über die ganz lange Distanz bewiesen. Mit einem 86:79-Sieg im fünften und entscheidenden Spiel der Viertelfinalserie im ausverkauften Bonner Telekom-Dome schafften sie den Einzug ins Halbfinale. Da wartet in Spiel eins am Samstag mit dem Hauptrundenersten Bamberg zwar der denkbar schwerste Gegner. Der Ulmer Trainer Thorsten Leibenath sagte trotzdem: „Wir spielen diese Serie nicht, um den Bambergern nach drei Spielen zu gratulieren.“

Die Ulmer machten zunächst genau da weiter, wo sie in Spiel vier am Sonntag aufgehört hatten und die ersten Szenen gehörten wieder Ian Vougioukas. Schon nach 16 Sekunden ein krachender Dunk des Griechen, gleich anschließend der erste von drei Blocks gegen Dirk Mädrich im ersten Viertel. Auch die Einstellung stimmte und sie wurde vorbildlich demonstriert von Per Günther mit einem Hechtsprung über die Bande. Aber die Bonner verkürzten einen zwischenzeitlichen Siebenpunkte-Rückstand (12:19) im Endspurt dieses Spielabschnitts auf 17:19. Das zweite Viertel eröffnete Mädrich mit einem Dreier zur ersten Führung der Rheinländer (20:19), aber gegen Vougioukas fanden die Bonner Center auch weiterhin kein Mittel und in erster Linie deswegen beharkten sich beide Mannschaften bis zur Ulmer 40:38-Pausenführung mit hoher Intensität auf Augenhöhe.

Im dritten Spielabschnitt bekam Vougioukas dann seine Päuschen auf der Bank und die Bonner setzten sich ganz leicht auf fünf Punkte ab, aber den 59:57-Vorsprung sicherte ihnen Benas Veikales mit einem wilden Dreier mit der Sirene und es ging in ein dramatisches Schlussviertel. Vougioukas wurde jetzt prächtig vertreten von Tim Ohlbrecht, der nach schwachen Auftritten um dritten und vierten Spiel der Serie diesmal richtig gut drauf war. Drei Minuten nach Beginn des letzten Viertels führte nach einem Dreier von Per Günther wieder Ulm mit 67:60, aber entschieden war damit noch immer nichts. Eugene Lawrence und Ryan Brooks hielten ihre Bonner Mannschaft mit Dreiern im Spiel, auf Ulmer Seite konterte Günther ebenfalls von draußen. Und dann war ja inzwischen dieser Ian Vougioukas wieder auf dem Feld, der mit sechs Punkten in den letzten fünf Minuten den Rest erledigte.

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