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Basketball-Eurocup

21.01.2016

Ulmer haben erneut das Nachsehen

Hier hat der Ulmer Center Raymar Morgan (im orange Dress) gegen Nusret Yildririm das Nachsehen, am Ende hatte es seine Mannschaft. Die Gastgeber verloren gegen Banvit Bandirma aus der Türkei verdient mit 80:92.
Bild: Horst Hörger

Auch Banvit Bandirma ist zu stark für das Team um Per Günther und siegtam Ende verdient. Zwei Spieler haben bei den Gastgebern gefehlt, einer ist weiter außer Form

Eurocup zweite Gruppenphase, drittes Ulmer Spiel, dritte Ulmer Niederlage. So ist das ganz nüchtern zu betrachten. Die Basketballer von Ratiopharm Ulm unterlagen gestern Abend in Neu-Ulm in der heimischen Arena vor 4000 Zuschauern dem türkischen Team von Banvit Bandirma mit 80:92 und wie bei den Pleiten zuvor gegen Bilbao und Bayern München war die Niederlage verdient, auch wenn es zwischendrin gar nicht so schlecht für die Ulmer aussah. Aber in der entscheidenden Phase, so sah es auch Trainer Thorsten Leibenath, trafen die Gäste wichtige, schwere Würfe, während sein Team nicht nur stark foulbelastet war, sondern auch müde wurde.

Das hatte auch seinen Grund. Zunächst fehlten die angeschlagenen Da’Sean Butler und Geburtstagskind Pierria Henry. Dann mussten die Ulmer viel laufen, weil Bandirma oft den Ball schnell bewegte und zudem mit Courtney Fortson, A.J. Slaughter und Dominique Johnson sehr quicke Spieler in seinen Reihen hatte, die den Ulmern Probleme bereiteten. Dazu kam, dass die bulligen Gasper Vidmar und Adrien Moerman ihren Körper sehr gut einsetzten. Die hohe Foulbelastung von Raymar Morgan, Augustine Rubit und dazu noch Per Günther (jeweils vier) kam nicht von ungefähr. Schließlich hatte insbesondere Carlon Brown bei recht guter Verteidigung einige verheerende Szenen im Angriff. Der Gipfel war ein missglückter, unnötiger Dunkingversuch, bei dem er zu Boden stürzte und froh sein durfte, dass er sich nicht verletzt hat.

Ulm kam schwer ins Spiel, lag nach dem ersten Viertel 15:19 zurück. Dann steigerten sich die Gastgeber und Rubit brachte sein Team mit 33:32 erstmals in Führung. Mit intensivem Spiel und aufmerksamer Verteidigung machten die Ulmer weiter und hatten Bandirma plötzlich im Griff. In der 26. Minute lagen sie mit acht Punkten vorne (52:44). Doch als Per Günther draußen war, ging wenig und auf der anderen Seite traf Dominique Johnson nach Belieben. Beim 58:60 vor dem Schlussviertel war noch nichts entschieden. Dann kam Ulm in Foulprobleme, die Spielintensität ließ nach und Bandirma nutzte das souverän und abgezockt aus.

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