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Deutsche Meisterschaft

21.04.2015

Ulmer rudern an den Podestplätzen vorbei

Leonie Pieper vom Ulmer Ruderclub lag bei der deutschen Kleinboot-Meisterschaft im Leichtgewichts-Einer lange auf dem Bronzeplatz. Am Ende fehlte ihr ein wenig das Stehvermögen und sie wurde Sechste.
Bild: Hansjörg Käufer

Olympia-Ass Reinelt wird im Zweier nur Fünfter. Leonie Pieper gefällt, zwei andere haben Pech

Meisterschaftsrennen der anderen Art erlebten die Athleten des Ulmer Ruderclubs auf dem Beetzsee in Brandenburg. Sorgten vor allem Ulms Olympia-Asse in den vergangenen Jahren für zahlreiche Medaillen, so ging der Club dieses Mal leer aus. Am Willen fehlte es nicht – meistens spielte die Gesundheit nicht mit. Dafür setzte sich der Nachwuchs gut in Szene.

Höhepunkt der deutschen Meisterschaft im Kleinboot war das Männerrennen im Zweier ohne. Für Olympiasieger Max Reinelt (Ulm) und seinen Bootspartner Malte Jakschik (Rauxel) reichte es da nur zum fünften Platz. Im vergangenen Jahr wurden sie Zweite. Diesmal zog das Duo ungefährdet ins Finale ein, fand zunächst gut ins Rennen, verlor aber auf den mittleren 1000 Metern den Kontakt zur Spitze. Selbst ein kerniger Endspurt brachte Reinelt und Jakschik nicht näher an die Podestplätze heran. Rein rechnerisch haben die beiden damit einen Platz im Deutschlandachter verfehlt. Im Laufe der Woche geben die Verantwortlichen bekannt, wie die Boote für den ersten Weltcup vom 5. bis 8. Mai im slowenischen Bled besetzt werden.

Im Frauen-Zweier hatte die Ulmerin Kerstin Hartmann von 2009 bis 2014 stets gewonnen. Diesmal kam für sie zusammen mit ihrer neuen Ruderpartnerin Alexandra Höffgen (Neuss) im Halbfinale das Aus. Eine Erkältung hatte Höffgen zu sehr geschwächt. „Wir hätten uns hier gerne gut präsentiert, damit wir aus einer starken Position in die Saison starten können“, sagte Hartmann und konnte ihre Enttäuschung nicht verbergen. Gut ruderte dafür Meike Dütsch (Ulm) zusammen mit Lea Kühne (Mainz). Das Duo hielt prächtig mit und wurde erst am Schluss auf Rang fünf verwiesen.

Im Leichtgewichts-Einer der Frauen hatten die Ulmer auf Olympiahoffnung Lena Müller gesetzt. Wegen einer Erkältung gab sie aber in Brandenburg vor dem Halbfinale auf. Ihre Vereinskameradin Leonie Pieper hingegen ruderte im Finale forsch drauf los und lag lange auf dem Bronzeplatz. Auf den letzten Metern fehlte ihr dann ein wenig das Stehvermögen und sie landete auf dem sechsten Platz.

Im Leichtgewichts-Zweier ohne präsentierten sich die Ulmer Mahni Fatahi und Julian Tietze gut. Sie wurden zwar nur Zwölfte, im U-23-Bereich aber Dritte. (hjk)

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