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Kreisliga-Topspiel

12.11.2018

Viel Herz und hässliche Rangelei

In der Schlussphase der Partie gerieten einige Spieler des FV Senden und der SGM Aufheim/Holzschwang ordentlich aneinander.
Bild: Stefan Kümmritz

FV Senden fügt Primus erste Niederlage bei

Gastgeber FV Senden kam gestern Nachmittag im spannenden Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga A Iller zu einem etwas glücklichen 2:1-Derbyerfolg über den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer SGM Aufheim/Holzschwang, bleibt aber auf Rang vier.

Etwas glücklich war der Sieg, weil die Gäste nach der Pause eindeutig dominierten. In der Schlussphase warf die SGM alles nach vorne. Auch Torhüter David Schied stürmte mit, aber seinem Team glückte nicht mehr der Ausgleich. Dabei ließ der am Ende, als es sehr hektisch wurde, ziemlich überforderte Schiedsrichter Ibrahim Yildiz aus Laupheim wegen zahlreicher Unterbrechungen fast neun Minuten nachspielen.

„Die Hektik war gar nicht gut für meine junge Mannschaft“, befand SGM-Trainer Ronny Tegatz. „Wir haben unsere technische Überlegenheit nicht genutzt, Senden hatte zwei Chancen und hat zwei Tore gemacht.“ Der Spitzenreiter war früh durch Fabian Knauer in Führung gegangen (6.). Nur vier Minuten später schaffte Daniel Krumm für den FVS den Ausgleich. Nachdem er den Ball direkt vor dem Tor verpasst hatte (13.), schoss Stefan Petruch Senden in Führung (29.).

Kurz nach der Pause kam von Gästekeeper David Schied das Signal zum Angriff, als er mit toller Parade das 3:1 des FVS verhinderte. Aufheim/Holzschwang übernahm mehr und mehr das Kommando, die sparsamen Angriffe des Gegners wurden meist früh abgefangen. Nachdem der Unparteiische erst sehr viel hatte durchgehen lassen, zückte er bald im Fünf-Minuten-Takt die Gelbe Karte. Das verhinderte aber nicht, dass sich Spieler beider Teams nach einem groben Foul eines Gästespielers kräftig rangelten. Die SGM stürmte dann weiter, kam aber zu keiner wirklich gefährlichen Chance mehr.

Sendens Spielertrainer Öztürk Karatas meinte: „Trotz allem war es ein verdienter Sieg. Wir hatten das Herz am richtigen Platz.“ (kümm)

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