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31.01.2019

Viele Fehler, aber einige Lichtblicke

Ulmer Biathleten bei zwei Wettkämpfen

Ein volles Wochenende haben die jungen Biathleten des DAV Ulm hinter sich. In der Slowakei stieg die Jugend-Weltmeisterschaft und am Notschrei (Schwarzwald) der Deutschland-Pokal.

Bei den Jugend-Weltmeisterschaften in Osrblie vermasselten drei Fehler im ersten Stehendschießen Mareike Braun eine bessere Platzierung als Rang 32. „Klar stören mich die drei Fehler, aber der Rest war gut“, sagte die 18-Jährige. Ähnlich erging es Philipp Lipowitz, der am Montag im Einzel der Junioren auf Kurs zur Top Ten lag und beim dritten Schießen ebenfalls alles aus der Hand gab. Dass beim letzten Schießen dann auch nichts mehr ging, war fast schon egal. Das Rennen war mit fünf Fehlern zu diesem Zeitpunkt für ihn längst gelaufen (Platz 44).

Am Notschrei hatte Sabrina Braun ähnliche Gefühle wie ihre Schwester Mareike. Sechs Fehler an Tag eins – das ist nicht der Anspruch der 18-Jährigen, die knapp die Qualifikation zur Jugend-WM verpasst hatte. Am zweiten Tag stand ein Supereinzel an. Zwar wurden es auch hier fünf Fehler, doch die Strafzeit lief Sabrina Braun wieder rein und sicherte sich in 19:24,9 Minuten über sechs Kilometer souverän den Tagessieg. Bei den Juniorinnen sucht Lena Hanses nach ihren vielen Krankheiten weiter ihre erstklassige Laufform des Vorjahres. Im Sprint wurde sie trotzdem Dritte und im Supereinzeln sogar Zweite. Ganz zum Vergessen war der Sprint nach einer wahren Fehlerorgie für die Jüngeren. In der AK 17 landete Lisa Kohler mit großem Rückstand nur auf Platz 22, Kilian Seybold (AK16/21.) und der Elchingerin Mara Biedenbach (AK16/18.) erging es ähnlich. Einzig Charlotte Gallbronner (AK16) zeigte einen starken Wettkampf und wurde Zweite. Im Super-Einzel rehabilitierten sich die Ulmer. Lisa Kohler kam auf Platz acht. In der AK16 verpasste Charlotte Gallbronner dieses Mal das Podest als Vierte knapp. Und auch Mara Biedenbach lief ein starkes Rennen und holte sich als Neunte ihre zweite Top-Ten-Platzierung. Bei den gleichaltrigen Jungs landete Kilian Seybold als 17. gute drei Minuten hinter Mathis Färber (Schönwald), der in 25:04,2 Minuten die starke Riege der Baden-Württemberger an der Spitze anführte. (az)

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