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Regionalliga Südwest

23.04.2019

Wieder ein Drama für die Zuschauer

Ein paar Ulmer Fans hatten die Mannschaft tatsächlich nach Frankfurt ins Stadion an den Bornheimer Hang begleitet. Beim Pokalspiel am Mittwoch in Reutlingen dürften es deutlich mehr sein.
Bild: Eibner/Ralph Lemberg

Der letzte Treffer zwischen Frankfurt und Ulm fällt erneut in der letzten Minute der Nachspielzeit. Im Pokalspiel sind die Spatzen klarer Favorit

Die Halbfinalpartie im württembergischen Fußball-Verbandspokal zwischen dem SSV Reutlingen und dem SSV Ulm 1846 Fußball am kommenden Mittwoch (18 Uhr) bezieht ihre Brisanz aus der Historie und der langjährigen Rivalität zwischen beiden Vereinen. Sportlich gibt es einen haushohen Favoriten und das sind die Ulmer. Nicht einmal so sehr deswegen, weil sie in der Regionalliga spielen und der Gegner einer Etage tiefer. Vor allem die Formkurve spricht eindeutig für die Spatzen. Die sind nach dem 2:2 beim FSV Frankfurt am Samstag wettbewerbsübergreifend seit sechs Spielen ungeschlagen, fünf dieser sechs Partien haben sie gewonnen und das Torverhältnis von 17:2 liest sich beeindruckend. Reutlingen dagegen steckt in einer fetten Krise: Kein Sieg in den vergangenen sieben Spielen und zuletzt wurden die Kicker von der Kreuzeiche zweimal richtig schlimm abgewatscht: vor etwas mehr als einer Woche ein 1:6 auf eigenem Platz gegen den FC Nöttingen und am Samstag ein 0:4 bei einer Mannschaft namens SV Oberachern.

Die Spatzen ihrerseits hätten sich im Stadion am Bornheimer Hang durchaus noch etwas mehr Selbstvertrauen für den Pokalkracher holen können. Vom Spielverlauf her müssen sie mit dem Ergebnis allerdings zufrieden sein, denn wie schon in der Hinrunde wurde großes Drama geboten. Mitte Oktober des vergangenen Jahres lag Ulm bis zur 83. Minute hinten, dann machten Adrian Beck und Michael Schindele mit einem Treffer in der letzten Minute der Nachspielzeit aus einem 0:1-Rückstand noch einen 2:1-Sieg. Diesmal sicherte Ardian Morina seiner Mannschaft mit einem Kopfball Sekunden vor dem Schlusspfiff wenigstens den einen Punkt.

Dabei hatten die Spatzen die Partie etwa von der 15. Minute an über weite Strecken dominiert. Erst in Halbzeit zwei traf allerdings Felix Higl zur Führung für die Gäste. Es war der bereits sechste Saisontreffer des 22-jährigen Sohnes des früheren Kölner Profis Alfons Higl, der erst in der Winterpause vom Oberligisten Bahlinger SC gekommen war. Innerhalb von wenigen Augenblicken drohte die Partie allerdings zu kippen. Zunächst kassierten die Ulmer durch einen Freistoß von Robert Schick ins lange Eck den Ausgleich (69.) nach zuvor genau 520 Minuten ohne Gegentor. Kurz darauf rutschte Jo Reichert aus und FSV-Stürmer Vito Plut nickte mit dem Kopf zur Frankfurter Führung ein (72.). Der Abstiegskandidat witterte jetzt seine Chance auf eine Überraschung und er hätte diese in der 76. Minute fast schon perfekt machen können. Doch der Ulmer Torhüter David Hundertmark parierte den von Marcel Schmidts verschuldeten und vom eingewechselten Ex-Ulmer Marco Koch geschossenen Strafstoß.

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Die Voraussetzungen für eine dramatische Schlussphase waren damit geschaffen. Der für Higl eingewechselte Morina besorgte mit dem Kopf den 2:2-Endstand und wie schon im Hinspiel fiel der letzte Treffer zwischen Frankfurt und dem SSV Ulm 1846 Fußball in der vierten Minute der Nachspielzeit.

SSV Ulm 1846 Fußball: Hundertmark – Stoll, Krebs, Reichert, Schmidts – Campagna - Gutjahr, Sapina (64. Jann) Gashi – Higl (73. Morina), Lux (80. Rathgeber).

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