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Wochenend-Trip

22.01.2015

Zu Gast bei Freunden

Stephan Baierl muss sich gedulden. Die Verpflichtung eines neuen Defensivspielers dauert noch ein paar Tage.
Bild: Alexander Kaya

Spatzen in Oberhausen. Noch kein neuer Defensivmann

Stephan Baierl verspricht seinen Schützlingen: Der Trip nach Oberhausen wird alles andere als eine Lustreise. Heute um 9.30 Uhr macht sich der Tross des Fußball-Oberligisten SSV Ulm 1846 auf den Weg ins Ruhrgebiet und bis zum Sonntag hat der Trainer dort sieben harte Einheiten anberaumt. „Die Spieler werden anschließend ihren freien Montag gut gebrauchen können“, sagt Baierl.

Im Rahmen dieses Trainingslagers absolviert die Mannschaft am Samstag um 14 Uhr auch ein Testspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen. Die Geschichte dieses Vereins weist durchaus ein paar Parallelen zur Historie der Spatzen auf. Von 1998 bis 2005 und dann noch einmal von 2008 bis 2011 spielte Oberhausen in der zweiten Bundesliga. Inzwischen wurde die Mannschaft durchgereicht in die Regionalliga West.

Für die Spatzen ist der aktuelle Tabellenfünfte dieser Klasse mit Sicherheit trotzdem eine harte Nuss, zumal die Ulmer am Wochenende nicht ihren kompletten Kader dabei haben. Die Studenten Johannes Ludmann, Manuel Hegen und David Braig müssen büffeln, Serdar Özkaya und Ersatztorhüter Marian Fedor sind beruflich verhindert und Bastian Heidecker ist krank. Baierl wird dafür ein paar A-Jugendliche mit ins Trainingslager nach Oberhausen nehmen.

Die erhoffte Verstärkung für die Defensive konnten die Ulmer gestern noch nicht vermelden. Die Sache wird wohl noch ein paar Tage dauern, es sieht aber dem Vernehmen nach gut aus.

Fans der Ulmer reisen zum Freundschaftsspiel an

Seit den Bundesliga-Zeiten gibt es eine enge Freundschaft zwischen dem Anhang von Rot-Weiß Oberhausen und den Fans der Spatzen, die dieses Trainingslager auch vorgeschlagen hatten und zum Spiel am Samstag anreisen werden. Die Unterbringung der Ulmer Mannschaft und die Trainingsmöglichkeiten wurden von Oberhausener Seite organisiert. „Die Zusammenarbeit war perfekt“, freut sich Stephan Baierl. (pim)

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