„Danke Max für drei Jahre, 110 Spiele und vollen Einsatz für den SSV!“ Der Abschied auf den vereinseigenen Social-Media-Kanälen fällt kurz und knapp aus. Dabei zählt Max Brandt noch zu den Spielern, die den gesamten Weg des SSV Ulm 1846 Fußball in den vergangenen Jahren mitgemacht haben. Mit sämtlichen Höhen und Tiefen. Jetzt verlässt der 24-Jährige die Spatzen und bleibt nach deren Abstieg in der 3. Liga.
Brandt war im Sommer 2023 von Teutonia 05 aus Hamburg gekommen, wurde in Ulm schnell zum Leistungsträger und Fan-Liebling. Daran hat sich bis zuletzt nichts geändert. Der Mittelfeldspieler stieg mit dem SSV auf bis in die 2. Bundesliga, war immer wieder heiß umworben von der Konkurrenz. Im Winter etwa von Rot-Weiß Essen, zuletzt gab es auch Gerüchte um einen möglichen Wechsel zum SC Preußen Münster und damit zu Ex-Spatzen-Trainer Thomas Wörle. Den Zuschlag bekam nun aber ein anderer Verein: Drittligist SV Wehen Wiesbaden.
Sport-Geschäftsführer Uwe Stöver schwärmt von Brandts Qualitäten
Dort freut man sich auf Brandt, der ablösefrei aus Ulm kommt und bei seinem neuen Klub einen Zweijahresvertrag unterschrieben hat. Wiesbadens Sport-Geschäftsführer Uwe Stöver wird in einer Mitteilung des Vereins zitiert mit den Worten: „Max hat sein Können bereits in der 2. Bundesliga sowie der 3. Liga unter Beweis gestellt. Er bringt eine gute Mischung aus Ballsicherheit, Dynamik und zielorientiertem Passspiel im Offensivspiel mit. Wir sehen in ihm noch weiteres Entwicklungspotenzial.“
Das sagt Max Brandt über seinen Wechsel zum SV Wehen Wiesbaden
Der 24-Jährige selbst, dessen Marktwert vom Branchenportal transfermarkt.de auf rund 400.000 Euro geschätzt wird, sagte bei seiner Vorstellung das, was man in solchen Situationen im Fußballgeschäft eben so sagt: „Die Gespräche mit allen Verantwortlichen waren von Beginn an sehr offen und vertrauensvoll. Dadurch habe ich mich direkt wohlgefühlt. Der SVWW ist ein familiärer Verein, das gefällt mir. Ich möchte persönlich wachsen und mich sowohl fußballerisch als auch menschlich bestmöglich ins Team einbringen. Zusammen mit der Mannschaft möchte ich Vollgas geben und erfolgreichen Fußball spielen.“
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