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Stellenabbau bei Weinig: Vorstand plant Umbau und prüft Werksverlagerung. Das sind die nächsten Schritte

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Stellenabbau bei Weinig geplant: Das sind die nächsten Schritte

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    Das Firmengebäude von Weinig an der Robert-Bosch-Straße in Illertissen.
    Das Firmengebäude von Weinig an der Robert-Bosch-Straße in Illertissen. Foto: Carolin Lindner

    400 Stellen will die Weinig AG bis Ende 2027 abbauen, der Hersteller von Holzverarbeitungsmaschinen und -systemen hat Finanzierungsprobleme. „Die Ankündigung hat ziemliche Verunsicherung ausgelöst“, berichtet Günter Frey. Der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Neu-UlmGünzburg betreut den Illertisser Standort des Maschinenbauunternehmens und nimmt an den Gesprächsrunden teil, in denen über den Umfang des Umbaus der Weinig-Gruppe diskutiert wird. Illertissen könnte von diesen Plänen sogar profitieren. Aber: „Es ist noch nichts entschieden“, sagt Frey. Das sind die nächsten Schritte.

    Anfang der Woche hatte der Vorstand die Belegschaft informiert, später gab es eine gut besuchte Mitarbeiterversammlung in Illertissen. Dort war nach Freys Worten die Verunsicherung durch die Umbaupläne spürbar, über deren „Art und Umfang“ nun verhandelt wird.

    Weinig plant Stellenabbau an deutschen Standorten

    In einem Lenkungskreis sitzen Vorstand, Betriebsrat und die örtlichen Verantwortlichen der IG Metall. Die mögliche Schließung von Werken wie jenem im niedersächsischen Alfeld bezeichnet der Bevollmächtigte als „Maximalforderung des Vorstands“. Als eine Möglichkeit ist die Verlagerung der Produktion von dort nach Illertissen im Gespräch. Das berichtete zuerst die Hildesheimer Allgemeine Zeitung. „Wir werden alles tun, um Werksschließungen zu verhindern“, betont Frey.

    Die nächste Runde von Vorstand, Betriebsrat und Gewerkschaft ist für Mittwoch, 11. Februar, geplant. Dann hofft Frey auf einen neuen Zwischenstand, der den Beschäftigten mehr Klarheit über ihre Zukunft gibt. Bekannt ist bisher, dass das Unternehmen mit Hauptsitz in Tauberbischofsheim Kosten senken muss und deswegen Prozesse optimieren sowie 400 Stellen abbauen will. Die Veränderungen sollen vor allem die deutschen Standorte treffen. Dem Bericht der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung zufolge sind die Standorte Alfeld mit 140 Beschäftigten und Malterdingen bei Freiburg mit 60 Stellen in Gefahr. Die Produktion könnte nach Illertissen verlagert werden. Ein Unternehmenssprecher wollte auf Anfrage keine Angaben machen, die über die erste Ankündigung zu den Plänen mit dem Titel „Transformation 2027“ hinausgehen.

    Werke in Illertissen könnten bleiben, aber beschlossen ist noch nichts

    Die Standorte Illertissen und Malterdingen bilden die Wenig Operations GmbH & Co KG, deren Umsatz Geschäftsführer Michael Deschenhalm im Oktober 2025 auf einen hohen zweistelligen Millionenbetrag bezifferte. Der Standort Illertissen ging aus der Dimter Holzoptimierungs GmbH hervor. Der langjährige Markenname Weinig Dimter wurde erst kürzlich aus Gründen der Wiedererkennbarkeit abgelegt. Die Weinig-Gruppe machte zuletzt einen Umsatz von 500 bis 600 Euro im Jahr.

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