Im Roggenburger Ortsteil Biberach kam es zu einem tödlichen Unfall mit einem Radlader.Foto: Wilhelm Schmid
Im Roggenburger Ortsteil Biberach im Landkreis Neu-Ulm ist es am Sonntag, 10. Mai, zu einem tödlichen Betriebsunfall mit einem Radlader gekommen.
Wie die Polizei mitteilte, wollte ein 56-Jähriger einen steilen Abhang, der mehrere Löcher aufwies, mit Sand einebnen. Mithilfe eines Radladers schüttete er dafür den Sand auf den Steilhang. Kurz vor dem Unglück hatte der Mann die Schaufel des Radladers nach oben ausgefahren, um den Sand über einen Maschendrahtzaun hinweg abzuladen. Dabei war der Radlader komplett nach links eingeschlagen.
Plötzlich kippte das Gerät auf einem Feldweg, der vom Bürgermeister-Hopp-Weg abzweigt, durch eine Bewegung nach links um. Der Fahrer stürzte aus der Kabine und wurde unter der Maschine eingequetscht, wie die Polizei mitteilte.
Die Feuerwehren aus Biberach und Weißenhorn rückten aus, um den weiter am Abhang hängenden Radlader mit Stahlseilen und Gurten zu sichern. Mehrere Führungskräfte der Kreisbrandinspektion Neu-Ulm unterstützten den Einsatzleiter, Korbinian Simon von der Roggenburger Feuerwehr. Diese hatte an jenem Wochenende ihr 150-jähriges Bestehen gefeiert.
Zudem waren Polizeistreifen aus Weißenhorn, Krumbach, Illertissen und der Kriminaldauerdienst aus Memmingen im Einsatz.
Ermittlungen zum Unfallhergang laufen
Anschließend konnte nur noch der Tod des Fahrers durch einen eingesetzten Notarzt festgestellt werden. Ein Kriseninterventionsteam betreute dessen Angehörige.
Das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei Neu-Ulm ermittelt nun zum genauen Unfallhergang.
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