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Umfrage im Landkreis Neu-Ulm: Wie essen Sie am liebsten Ihren Krapfen?

Senden/Illertissen

Umfrage im Landkreis Neu-Ulm: Essen Sie am liebsten klassische oder außergewöhnliche Krapfen?

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    Immer mehr Berliner sind besonders gefüllt. Beliebt ist aber nach wie vor die klassische Variante.
    Immer mehr Berliner sind besonders gefüllt. Beliebt ist aber nach wie vor die klassische Variante. Foto: Sven Hoppe, dpa (Symbolbild)

    Gezogene Küchle, Strauben, klassische Berliner oder Krapfen mit Eierlikör, Nougat, Glitter und Konfetti – wer die Wahl hat, hat die Qual? Wohl nicht zwangsläufig beim Konsumieren von Faschingskrapfen. Derzeit haben sie Hochsaison und sind in allen nur erdenklichen Gourmet-Varianten zu haben. Alle scheinen immer noch kreativer zu werden in der Herstellung des schmackhaften Fettgebäcks. Dabei geht dieses aufs Mittelalter zurück, wurde ursprünglich in Schmalz ausgebacken mit unterschiedlichem Aussehen.

    Auch heute sehen die Berliner unterschiedlich aus – und kommen unterschiedlich an. In unserer Umfrage in Illertissen und Senden wollten wir deswegen wissen: Welche Variante von Faschingskrapfen bevorzugen Sie?

    Nathalie Gaba-Dovi aus Senden.
    Nathalie Gaba-Dovi aus Senden. Foto: Regina Langhans

    Nathalie Gaba-Dovi aus Senden sagt: Ganz normale Krapfen mit Marmelade und Puderzucker esse ich am liebsten. Die verschiedenen Varianten sind mir alle zu süß. Krapfen gibt es nur im Fasching, dann aber gleich im großen Stil für die ganze Familie. In der Arbeit spendiere ich auch eine Runde. Ein ähnliches Gebäck kenne ich aus meiner weißrussischen Heimat, ohne Marmelade. Es wurde mit einer blumenartigen Form ausgestochen und in heißem Öl ausgebacken.

    Klaus Ziltz aus Senden.
    Klaus Ziltz aus Senden. Foto: Regina Langhans

    Klaus Ziltz aus Senden sagt: Am liebsten esse ich die Krapfen mit Vanillepudding. Generell bevorzuge ich solche mit Cremefüllung. Mit Marmelade egal welcher Sorte mag ich sie nicht. Bunte Verzierungen brauche ich ebenso wenig. Das mag für Kinder in der Faschingszeit bestimmt ein toller Gag sein, aber nicht für Erwachsene wie mich. Dagegen kann ich gute Krapfen ganz ohne Fasching auch während des Jahres vertragen, wenn es sie mit Vanillefüllung gibt.

    Johann Stempfle aus Pfaffenhofen.
    Johann Stempfle aus Pfaffenhofen. Foto: Regina Langhans

    Johann Stempfle aus Pfaffenhofen sagt: Ich bevorzuge die ganz normalen Krapfen, mit Puderzucker und nicht zu dunkel gebacken, damit der helle Rand an der Seite sichtbar bleibt. Meine Schwester fertigt sie nach Mutters Rezept noch selbst. Das ist aufwendig, weil der Fettdunst in der Luft hängen bleibt. Unsere Mutter hat viel gebacken, oft 50 Krapfen für die Familie auf einmal. Außerhalb der Faschingszeit diente der Krapfenteig für ausgezogene Küchle.

    Hildegard Ziegler aus Illertissen.
    Hildegard Ziegler aus Illertissen. Foto: Regina Langhans

    Hildegard Ziegler aus Illertissen sagt: Ganz normale Krapfen sind mir am liebsten, wie wir sie traditionell an Fasching essen. Die bunten Varianten sind mir zu süß, dann lieber gleich ein Stück Torte. Meine Mutter hat die Krapfen selbst gebacken, im Topf mit heißem Schmalz und Hefeteig. Auf den ausgerollten Teig kamen Marmeladetupfer und wieder Teig. Dann wurden die Krapfen mit einem Glas ausgestochen und im Fett durch Wenden beidseitig frittiert.

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