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Viel los in der Fuggerstadt: Weißenhorn begeistert bei der Kulturnacht mit Rockmusik und Kunst im Rathaus

Weißenhorn

Zwischen Rockmusik und Bachinger-Kunst: Weißenhorn feiert seine Kulturnacht

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    Die Ulmer Metal‘n‘Roll-Band 5 Horse Rodeo sorgt bei der Weißenhorner Kulturnacht für Stimmung.
    Die Ulmer Metal‘n‘Roll-Band 5 Horse Rodeo sorgt bei der Weißenhorner Kulturnacht für Stimmung. Foto: Alexandra Weihele

    Während draußen laute Rock- und Heavy-Metal-Musik durch die Altstadt schallt, schieben sich Besucher im Weißenhorner Rathaus langsam die alten Treppen hinauf. Dort zieht die Ausstellung über den Weißenhorner Aussteiger und Künstler Robert Bachinger bei der Kulturnacht besonders viele Menschen an. Drinnen ruhige Kunstbetrachtung, draußen Stadtfestatmosphäre mit Musik, Essensständen und dicht gedrängten Besuchergruppen.

    „Die Kulturnacht gehört zu Weißenhorn wie der Fasching“: Jung und Alt feiert gemeinsam in der Altstadt

    Trotz der eher kühlen Temperaturen ist die Weißenhorner Innenstadt gut gefüllt. Besonders rund um den Hauptplatz, den Brunnen vor der Eisdiele und die Hauptstraße herrscht reger Betrieb. Vor den Bühnen wird mitgewippt, mitgesungen und gelacht. In den kleineren Seitengassen wird es dagegen ruhiger.

    „Die Kulturnacht gehört zu Weißenhorn wie der Fasching. Hier treffen sich Jung und Alt“, sagt Christian Simmnacher, der als Organisator des Weißenhorner Faschingszugs selbst viele Großveranstaltungen kennt. Ute Frankenberger aus Weißenhorn erzählt, sie habe sich für die Kulturnacht sogar extra freigenommen, die wolle sie auf keinen Fall verpassen.

    Musik, Kultur, Gastronomie: In der Fuggerstadt ist bei der Kultunacht einiges geboten.
    Musik, Kultur, Gastronomie: In der Fuggerstadt ist bei der Kultunacht einiges geboten. Foto: Alexandra Weihele

    Junge Musiker: In der Weißenhorner Stadthalle begeistern vor allem die Rockbands die Besucher

    Besonders voll wird es im Laufe des Abends in der Stadthalle. Schon beim Auftritt der Indie-Pop-Band „Vielleicht Wendy“ füllt sich der Saal deutlich. Später sorgen die jungen Rockbands „Level Five“ und „Dirt Track“ für ausgelassene Stimmung. Viele Besucherinnen und Besucher singen mit oder recken die Hände in die Luft. Vor allem vor der Bühne drängen sich Jugendliche dicht an dicht. Immer wieder brandet lauter Applaus auf, einige tanzen mit.

    Eine Besucherin aus Ulm schwärmt nach dem Auftritt von „Level Five“: „Der ganze Saal hat getobt und gerockt.“ Kerstin Bauer aus Hegelhofen ist sogar gezielt wegen der Band „Vielleicht Wendy“ nach Weißenhorn gekommen.

    Die Kulturnacht in Bildern: Das war los in der Fuggerstadt

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    16 Bilder
    Rockmusik auf dem Hauptplatz, dicht gedrängte Besucher im Rathaus und eine Feuershow im Stadtpark: Die Weißenhorner Kulturnacht lockt am Mittwochabend viele Menschen in die Altstadt.

    Im Weißenhorner Rathaus stößt die Ausstellung über den Aussteiger Robert Bachinger auf großes Interesse

    Im Rathaus betrachten Besucher über zwei Stockwerke hinweg Skulpturen, Bilder und Objekte aus Alltagsgegenständen, Metallteilen und Schrott. Immer wieder bleiben Menschen stehen, um Details zu entdecken oder einzelne Werke genauer anzusehen. Auf einem Schild steht sogar: „Berühren erlaubt.“

    Die Reaktionen auf die Ausstellung über den Aussteiger haben die Organisatoren überrascht, sagt Andreas Kierndorfer, der die Schau gemeinsam mit Fotograf Helmut Moßner vorbereitet hat. „Die Resonanz auf die Ausstellung ist gigantisch. Wir sind überwältigt“, sagt er. Schon die Ausstellungseröffnung am Dienstag sei überfüllt gewesen, damit habe er nicht gerechnet.

    Auch bei der Kulturnacht drängen sich Besucher durch das Treppenhaus des Rathauses. Der gezeigte Film über den „Grafen“ Bachinger kommt bei vielen gut an. „Wenn man Zeit und Raum für Kreativität hat und den Mut, sich zu entfalten, kann etwas Besonderes entstehen“, sagt Sandra Anders-Hochenbleicher beim Rundgang durch die Ausstellung.

    Feuershow der Gruppe Prometheus: Im Stadtpark staunen Besucher über die Lichteffekte

    In der historischen Schranne verfolgen zahlreiche Besucher die Auftritte verschiedener Bands unter den alten Holzbalken. Nur wenige Schritte voneinander entfernt wechseln Besucher zwischen Rockmusik, Kunstausstellung, Karaoke und ruhigeren Konzerten.

    Die Prometheus-Feuershow begeistert im Stadtpark die Besucher.
    Die Prometheus-Feuershow begeistert im Stadtpark die Besucher. Foto: Alexandra Weihele

    Als es später dunkel wird, zieht es viele Menschen schließlich in den Stadtpark. Dort sorgt die Gruppe „Prometheus“ mit ihrer Feuer- und LED-Show für staunende Gesichter. Kinder sitzen mit offenem Mund im Gras und verfolgen fasziniert die Flammen und Lichteffekte. Auch viele Erwachsene bleiben stehen und schauen gebannt auf die Aufführung – ein atmosphärischer Abschluss für eine Kulturnacht zwischen Party, Kunst und Staunen.

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