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Bild: Symbolbild/Jens Kalaene (dpa)
Bild: Symbolbild/Jens Kalaene (dpa)

WhatsApp ist aus dem Leben der meisten Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Unter den Nutzern gibt es die verschiedensten Typen.

WhatsApp
04.02.2015

Stalker oder nie online? Das sind die WhatsApp-Typen

Von Julia Schorer

WhatsApp ist für viele ein wichtiger Bestandteil der alltäglichen Kommunikation geworden. Doch was sagt die Art, auf die jemand den Nachrichtendienst nutzt, über ihn aus?

Grün, beliebt und unverzichtbar. So lässt sich der Messenger WhatsApp beschreiben. Denn: Diese App ist nicht mehr wegzudenken. Egal, ob Textnachrichten, Sprachmemos oder Fotos verschicken, oder in Form von Profilbild und Status das Leben teilen – WhatsApp ist für so manchen fast überlebenswichtig. Klar, dass deshalb jeder über dieses kleine Handyprogramm kommuniziert.

SMS und Festnetztelefon, was war das noch mal? Doch auch wenn jeder WhatsApp nutzt, tut es jeder anders. K!ar.Text hat die verschiedenen WhatsApp-Typen einmal genauer betrachtet.

Das sind die verschiedenen WhatsApp-Typen

Der praktische Typ: Dieser Typ nutzt WhatsApp vor allem für praktische Dinge, wie zum Beispiel das Verschicken von Fotos, Videos, Links oder seinem Standort. Egal, ob man für den Mitschüler schnell mal die Hausaufgabe abfotografiert, ein Video als Geburtstagsgruß schickt oder den anderen zeigt, wo man sich gerade aufhält, damit sie einen finden – praktisch ist WhatsApp auf alle Fälle. Jeglichen Schnickschnack braucht der praktische Typ nicht, schließlich will er WhatsApp ja nur als das nutzen, was es eigentlich ist: ein praktisches Kommunikationsmittel zur einfachen Kontaktaufnahme mit anderen.

Der Gruppentyp: Die Familie, den Sportverein und die Mitschüler: Sie alle erreicht der Gruppentyp über seine WhatsApp-Gruppen. Den enormen Aufwand, jedem einzeln zu schreiben, tut sich der Gruppentyp erst gar nicht an. Wozu auch, wenn man gleich alles allen mitteilen kann? Das größte Hobby des Gruppentyps besteht im Gründen neuer Gruppen. Da überlegt sich der Gruppentyp auch immer neue kreative Gruppennamen und sucht schnieke Gruppenbilder aus.

Der Smiley-Typ: Egal um was es geht, dieser Typ greift einfach immer zu einem Smiley. Oder am besten gleich zu einer ganzen Reihe – gleiche oder verschiedene. Schließlich muss man seine Emotionen in der geschriebenen Kommunikation authentisch rüberbringen. Smileys gibt es bei WhatsApp reichlich, weshalb der Smiley-Typ auch immer ein passendes gelbes Gesicht findet. Ob Heul-Smiley, Lach-Smiley, Blumen, Essen, Tiere – WhatsApp bietet alles. Da kann es dann auch schon mal vorkommen, dass der Smiley-Typ den Text völlig vergisst. Aber was soll’s, Smileys sagen schließlich mehr als tausend Worte, oder?

Immer online oder von WhatsApp genervt? Diese Typen gibt es

Der grüne Typ ist der ultimative WhatsApp-Typ. Dieser Typ legt sein Handy praktisch gar nicht mehr aus der Hand und ist immer online, um auch ja nichts zu verpassen. Was wäre nur ein Leben ohne WhatsApp? Gab es das überhaupt mal? Der grüne Typ schreibt einfach die ganze Zeit Nachrichten an andere und empfängt auch selbst ständig neue Texte, Fotos oder Sprachmemos. Vor dem Einschlafen ist WhatsApp das Letzte, was dieser Typ sieht, nach dem Aufwachen das Erste. Doch nicht nur sein Dauer-Online-Status zeichnet ihn aus, sondern auch seine Liebe zu sämtlichen Funktionen von WhatsApp. Der grüne Typ achtet nämlich strengstens auf sein WhatsApp-Image: Das Profilbild muss kontinuierlich erneuert werden, der Status stets aktuell und dramatisch sein. Nachrichten müssen sofort beantwortet und Aktivitäten aus dem echten Leben sofort mit den anderen geteilt werden. Kurzum: Der grüne Typ kann nicht mehr ohne.

Der genervte Typ: Dieser Typ ist das exakte Gegenteil vom grünen Typ. Eigentlich hat dieser Typ gar keine Lust auf ständige neue Nachrichten und schon gar nicht auf das Zurückschreiben. Zu viel Stress. Und dann noch diese Sprachnachrichten und überflüssigen Bilder! Warum hat der genervte Typ dann überhaupt WhatsApp? Das weiß er selbst nicht so genau. Denn: Falls es dem genervten Typ zu viel wird, stellt er eine Gruppe (oder auch sein ganzes Handy) schon mal eine Woche auf lautlos oder schaut gar nicht mehr auf sein Smartphone. Sollen die anderen doch sehen, wie sie ihn erreichen.

Das Lieblings-Tool des Stalker-Typs: Das blaue Häkchen bei WhatsApp

Der Stalker-Typ: Wann war wer zuletzt online? Hat der andere meine Nachricht schon gelesen? Wer ist gestern spät ins Bett gegangen? Wer sollte eigentlich gar nicht sein Handy in der Hand haben und ist trotzdem online? Diese und ähnliche Fragen beschäftigen den Stalker-Typen Tag und Nacht. Die liebste Funktion des Stalkers ist deshalb der Zeitstempel. Oder seit Neustem die blauen Häkchen. Aber auch die Profilbilder und den Status der anderen schaut sich der Stalker liebend gerne an. Der Stalker muss alles wissen. WhatsApp macht’s möglich.

Der untreue Typ: Der untreue oder auch trendorientierte Typ ist sich gar nicht so sicher, ob WhatsApp das Richtige für ihn ist. Schließlich hört man ja immer wieder, dass die Daten nicht sicher sind oder man überwacht wird. Und außerdem: Die Funktionen werden völlig überbewertet. Der untreue Typ schaut sich deswegen ständig nach neuen Apps um, die WhatsApp ersetzen könnten. Egal ob Threema, Telegramm, vielleicht die gute alte SMS oder dann doch der Facebook Messenger – der untreue Typ sucht ständig nach Alternativen. Fakt ist: Der untreue Typ kehrt doch jedes Mal zu WhatsApp zurück. Irgendwie sind da dann doch einfach alle.

7 Bilder
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So stellen Sie Whatsapp sicher ein
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WhatsApp hat mehrere hundert Millionen Nutzer. Wir zeigen die wichtigsten Einstellungen der Kurznachrichten-App.

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So ändern sie die Datenschutzeinstellungen bei Whatsapp: Klicken Sie rechts unten auf Einstellungen, dann auf Account.

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Dann klicken Sie auf Datenschutz.

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Jetzt sehen Sie die Punkte "zuletzt online", "Profilbild" und "Status". Nach dem Update haben diese wahrscheinlich die Einstellung "Jeder". Ändern Sie diese nun per Klick auf die gewünschten Einstellungen.

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Sie werden belästigt? Unter Einstellungen -> Account -> Datenschutz -> Blockiert können Sie Kontakte vermerken, die Ihnen dann keine Nachrichten mehr schicken können.

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Whatsapp speichert Ihre Aktivitäten unter dem Punkt "Einstellungen" -> "Account" -> Netzwerk-Nutzung. Dort können Sie die Statistik zurücksetzen

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Unter "Einstellungen" und "Account" können Sie Ihren Zugang löschen. Aber Vorsicht: In diesem Fall bleiben Ihre Nachrichten und Bilder auf den Whatsapp-Servern erst einmal erhalten.

Der gemeine Typ ist nahe am praktischen Typ, da er ebenfalls gerne Fotos verschickt. Jedoch zeichnet den gemeinen Typ eine Charaktereigenschaft aus, die dem praktischen Typ nicht zuzurechnen ist: Er ist gemein. Denn, egal, ob er sich gerade im sonnigen Urlaub am Sandstrand mit einem Cocktail in der Hand auf dem Liegestuhl befindet, während alle anderen arbeiten müssen, oder er sich gerade ein Fünf-Gänge-Menü mit einer unglaublich lecker aussehenden Nachspeise gönnt, er schickt den anderen Fotos. Was der gemeine Typ damit sagen will? Haha, schaut mal, wo ich gerade bin. Da wärt ihr jetzt sicher auch gerne.

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