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04.08.2020

40 plus 40 ergibt neue Blumenbeete

Sie feiern das 40-jährige Bestehen von Haus St. Antonius in Ursberg: Bewohner der sozialen Einrichtung mit Mitarbeiterin Christina Teichmann (links) und Gesine Lutz von der Staudengärtnerei Gaißmayer, die tatkräftig an den Beeten gearbeitet haben.
Bild: Liesenfeld/DRW

Gemeinsames Projekt von Ursberger Einrichtung und Staudengärtnerei

Die Wohneinrichtung St. Antonius in Ursberg und die Staudengärtnerei Gaißmayer aus Illertissen feiern heuer runden Geburtstag. Daraus erwachsen ist ein gemeinsames Projekt mit vielen Mitstreitern.

Wenn sich zwei Jubilare zusammentun, erwächst etwas ganz Neues daraus – und das im wörtlichen Sinne. Die Ursberger Einrichtung St. Antonius für gehörlose Menschen mit Behinderung im Dominikus-Ringeisen-Werk feiert heuer genauso wie die Staudengärtnerei Gaißmayer in Illertissen ihren 40. Geburtstag. Die beiden haben nun zusammen mit Spendern, Mitarbeitern, ehrenamtlichen Hobbygärtnern und den Bewohnern in einem großen Gemeinschaftsprojekt den Traum von neuen Blumenbeeten für die soziale Einrichtung verwirklicht.

Zunächst mussten die Pflanzbereiche vor dem Haus von einem kleinen Bagger in Form gebracht werden. Währenddessen erarbeitete Gesine Lutz von der Staudengärtnerei Gaißmayer ehrenamtlich den Bepflanzungsplan, um die Blumen passend aufeinander abzustimmen. Mitarbeiterin Christina Teichmann vom Haus St. Antonius packte anschließend zusammen mit Onkel und Tante Joachim und Hilde Schoner tatkräftig mit an, um auch die Beete im Innenhof schön zu gestalten. Neben den Pflanzen aus der Staudengärtnerei Gaißmayer wurden zum großen Teil Setzlinge aus dem Garten von Ingrid Schumacher in Schwabmünchen verwendet, die sie gerne zur Verfügung stellte.

„Wir freuen uns schon sehr darauf, dass wir bald das Ergebnis dieser Initiative erleben dürfen und die Insekten sich an den Blüten tummeln können. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spendern und Ehrenamtlichen für die Freude, die sie uns bereitet haben“, sagte die Leiterin des Hauses St. Antonius Marina Göppel freudestrahlend. Aber auch die Bewohnerinnen und Bewohner haben ihren Anteil an der neuen Blüte am Haus St. Antonius. Denn jetzt müssen die Pflanzen natürlich regelmäßig und gut gewässert werden, damit sie ihre ganze Pracht entfalten können. Öfter mit dem Wasserschlauch vor den neuen Beeten stehen sieht man beispielsweise Peter Reischl. Gespannt erwarten er und seine Mitbewohner, was aus dem großen Gemeinschaftswerk mit der Zeit entstehen wird.

Die Wohneinrichtung St. Antonius bietet spezialisierte Wohn- und Betreuungsangebote für Menschen mit geistiger Behinderung und Hörbeeinträchtigung und für Menschen mit Bedarf an alternativen Kommunikationsformen zur Lautsprache. (zg)

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