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Waltenhausen

30.04.2019

Ärger mit Telefon und Internet in Waltenhausen

In Waltenhausen gibt es immer wieder Probleme mit Telefon und Internet.
Bild: Matthias Balk, dpa (Symbolbild)

Bürger beklagen sich immer häufiger bei Ortsvertretern über Störungen in Waltenhausen. Aber noch weitere Themen beschäftigen die Gemeinde.

Die massiven Beschwerden wegen nicht funktionierender Telefon- und Internetanschlüsse im Ortsbereich von Waltenhausen häufen sich. Mehrfach wurde dieser Zustand von den Betroffenen an die Gemeindevertreter herangetragen, war in der jüngsten Ratssitzung zu erfahren. Bürgermeister Karl Weiß nahm deshalb immer wieder mit dem Anbieter Smartone Kontakt auf, wurde jedoch vertröstet oder bekam keine verbindliche Zusage über eine Normalisierung.

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Auch Stellvertreter Manfred Stiegeler bestätigte, dass öfters „gar nichts mehr gehe“. Zwar gibt es ein Schreiben „Anschlussprobleme Internet“ vom zuständigen Sachbearbeiter der „inexio“ mit dem Hinweis auf Konfigurationanleitungen und Handhabung der Hotline. Darin wird erwähnt, dass die „erste Rückmeldung zu einer gemeldeten Störung den Kunden normalerweise innerhalb 24 Stunden erreichen sollte“, doch blieben diese Rückmeldungen bislang aus, erwähnte Weiß und fügte an, er wolle sich weiterhin verstärkt bei den zuständigen Stellen um Lösungen bemühen. „Hoffentlich ist nach Inbetriebnahme der Glasfaseranschlüsse wieder ein reibungsloser Telefon- und Internetbetrieb gewährleistet“, waren sich Weiß und die Räte einig.

Bauplan: Zur Leistungserhöhung einer bestehenden Biogasanlage sind bauliche Maßnahmen vorgesehen, über deren Genehmigung der Gemeinderat zu befinden hatte. Laut dem vorliegenden Bauplan gibt es äußerlich keine nennenswerten Veränderungen, sodass das Bauvorhaben befürwortet wurde. Wie der Betreiber berichtete, sei eine Erweiterung der Leistung von bisher 380 Kilowatt um 400 Kilowatt vorgesehen, aber beide Anlagen würden nur selten gemeinsam in Betrieb sein. Da die Zuständigkeit zur Einhaltung der Immissionsrichtlinien bezüglich des Schallschutzes und weiterer Vorschriften beim Landratsamt liegt, wird der Bauantrag an diese Behörde weitergeleitet.

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Ein neues Gerät für sauberes Trinkwasser

Systemtrenner: Bei der Wasserentnahme der Feuerwehren an Hydranten oder aus sonstigen Quellen kann es zu Verunreinigung des Trinkwassernetzes kommen, was eine besondere Gefährdung des Trinkwassers darstelle. Um dieser Tatsache entgegenzuwirken und rechtliche Konsequenzen auszuschließen, seien sogenannte Systemtrenner, die einen Rückfluss ins Trinkwasserversorgungsnetz verhindern, einzusetzen. Für die örtlichen Wehren wurde ein Bedarf von vier Systemtrennern ermittelt und die Anzahl an die Verwaltungsgemeinschaft weitergeleitet, die die Beschaffung im Rahmen einer Sammelbestellung vornimmt. Auf die Gemeinde entfallen Kosten in Höhe von rund 1000 Euro pro Stück.

Zuschussanträge: Der Rat gewährt den Katholischen Dorfhelferinnen und Betriebshelfern in Bayern einen Zuschuss von zehn Cent pro Einwohner, also 70 Euro. Ebenso wird dem Antrag vom Bund Deutscher Kriegsgräberfürsorge entsprochen, der 50 Euro erhält. In seinem Zuschussantrag listete der Schützenverein Waltenhausen erhebliche Auslagen auf für die Jugendförderung. Gegenwärtig gehören dem Verein 22 Jugendliche an. Die Gemeinde trägt mit 220 Euro zur Unterstützung bei. Negativ beschieden wurde ein Antrag auf Zuschuss des Vereins „Donum Vitae“ mit Sitz in Neu-Ulm, der sich für die Schwangerenberatung in schwierigen Lebenssituationen einsetzt.

Bürgerheim: Neue Erkenntnisse brachte ein Gespräch mit dem Schützenverein Waltenhausen bezüglich der Anbringung eines Vordaches beim Bürgerheim-Eingang zum Schützenstüble. Das Ratsgremium erachtete diese Installation zum Schutz der Türe und des Mauerwerks als notwendig, könnte sich aber eine Kostenbeteiligung seitens des Schützenvereins vorstellen. Mit der Begründung, die Maßnahme betreffe allein die GbR beziehungsweise die Gemeinde, lehnte der Schützenverein eine Kostenbeteiligung ab. Dem Angebotspreis von 2011 Euro entsprechend wird der Auftrag für das Vordach und das Seitenteil nunmehr vergeben und die vollen Kosten von der Gemeinde übernommen, entschieden die Räte ohne weitere Diskussion.

Feldwegsanierung: Nach einer Vereinbarung mit der Jagdgenossenschaft bezüglich einer Bezuschussung erfolgt demnächst die Sanierung des Feldweges im „Kälbergehau“ zum Angebotspreis von 13.000 Euro plus Mehrwertsteuer, lautete ein weiterer Beschluss.

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