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25.06.2009

Alarmierung ab 1. Juli 2010

Krumbach/Günzburg Am 1. Juli 2010 soll die neue Leitstelle für Rettungsdienst- und Feuerwehralarmierung in Krumbach ihren Betrieb aufnehmen. Dies wurde in der Versammlung des Zweckverbandes im Landratsamt Günzburg bekannt gegeben. Die neue Leitstelle wird die Alarmierung des Rettungsdienstes und der Feuerwehr koordinieren - über die einheitliche Nummer 112. Wolfgang Strauch, Geschäftsführer des Zweckverbandes, teilte mit, dass für die neue Leitstelle in der Burgauer Straße 3 in Krumbach 19 Stellen vorgesehen seien. In der gegenwärtigen Leitstelle in der Lichtensteinstraße in Krumbach sind es ebenfalls 19 Stellen. Die bisherige Leitstelle ist für den Rettungsdienst, aber nicht für die Feuerwehralarmierung zuständig.

Verzögerungen

Harold Leinhos stellte in der Verbandsversammlung den Zeitplan im Detail vor. Zu Verzögerungen sei es gekommen, weil der Zuwendungsbescheid der Regierung von Schwaben erst Ende Mai eingetroffen sei. Alfons Schier ( Krumbach) fragte, ob dadurch Mehrkosten entstanden seien. Hubert Hafner, Günzburger Landrat und Vorsitzender des Zweckverbandes, verwies auf die Überlegungen der Regierung von Schwaben. Diese hoffe, dass das Projekt sogar preisgünstiger als erwartet werde.

Was kann es kosten? Zuletzt nannte Bernhard Schlennert, Abteilungsleiter beim Bayerischen Roten Kreuz (BRK) in München, Summen von rund 700 000 Euro für den Umbau und circa 1,6 für die Technik. Doch was das Projekt konkret kosten wird, hängt vom Ergebnis der Ausschreibungen ab. Die technische Gebäudeausstattung ist bereits ausgeschrieben, weitere Ausschreibungen folgen (unter anderem die Informations- und Kommunikationstechnik). Das BRK ist seit 1. April 2009 Mieter des Gebäudes in der Burgauer Straße. Nach Auskunft von Zweckverbandsgeschäftsführer Strauch haben sich zuletzt verschiedene Projektgruppen mit der Optimierung der Alarmierungsplanung beschäftigt. Die nächste Sitzung des Zweckverbandes wird am 1. Dezember stattfinden. Daher beschloss die Versammlung einstimmig, dass der Verbandsvorsitzende Hafner die Zustimmung bezüglich verschiedener anstehenden Investitionen und Baumaßnahmen erteilen kann.

In der Sitzung wurde auch die Notarztversorgung angesprochen. Laut Geschäftsführer Strauch gebe es in der Verbandsregion keine Probleme mit der Notarztversorgung. Dies sei in anderen Gebieten aber teilweise nicht mehr der Fall. Ärzte würden zunehmend betonen, dass sie Beruf und Familie stärker in Einklang bringen möchten.

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