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13.03.2009

Am Kirchberg soll es heller werden

Waldstetten (emi) - Dass es im Bereich "Kirchberg" zu dunkel ist, hatten die Besucher der Bürgerversammlung 2008 angemahnt. Darum stand nun die Erweiterung der Straßenbeleuchtung auf der Tagesordnung der Marktgemeinderatssitzung in Waldstetten.

Die Kirchgänger hatten schon länger bemängelt, dass es auf dem Treppenaufgang zum Gotteshaus zu finster ist. Alexander Gehr von der Verwaltungsgemeinschaft Ichenhausen zeigte den Ratsmitgliedern auf, wie und wo eine weitere Laterne sinnvoll wäre. Er kam zum Schluss, dass die weitere Straßenlaterne an den Treppen, gegenüber dem Schaukasten, am geeignetsten wäre. Die nächste Lampe kommt dann nach den Treppen in einer Entfernung von rund 20 Metern. Im Fall der Fälle könnte dann sogar noch weiter unten, also rund 25 Meter nach der zweiten Laterne, bei Bedarf noch eine weitere Lichtquelle installiert werden, so Gehr. Dritter Bürgermeister, Wolfgang Ebner, schlug den Räten vor, auch die dritte Laterne zu installieren. Die gefiel Bürgermeister Emil Konrad aber gar nicht. "Wir werden noch Laternenkönig", so Konrad. Er ließ den Antrag aber zur Abstimmung bringen. Die anderen Marktgemeinderäte sahen es ähnlich und stimmten erst mal für nur eine weitere Laterne bei den Treppen.

In der Tat hat Waldstetten schon 211 Straßenlampen im Ort. Hier galt es, mit den Lechwerken (LEW) einen Wartungsvertrag abzuschließen. Die LEW boten an, die Laternen nach tatsächlichem Aufwand zu warten oder für ein pauschales Entgelt. Welche Variante die bessere ist, konnte Alexander Gehr auch nicht beantworten. Doch spricht vieles für die pauschalierte Abrechnungsvariante. Hier müsste dann ein Vierjahresvertrag abgeschlossen werden. Die LEW sicherten ihrerseits zu, alle Leuchtmittel einmal in den vier Jahren zu tauschen. In 60 der 211 Laternen könnten zudem energiesparende Leuchtmittel eingebaut werden. Dies brächte eine Einsparung von 1305 Euro im Jahr.

Der Pauschalvertrag käme für die Gemeinde auf rund 1950 Euro im Jahr, abzüglich der 1305 Euro Ersparnis. Als Option boten die LEW an, alle Laternen einmal in den vier Jahren zu reinigen und nach den Dichtungen zu schauen. Dieser Service ist für 341 Euro im Jahr zu haben. Gehr schlug dem Marktgemeinderat vor, auch diesen Service mit abzuschließen, da es in der Gemeinde Lampen gibt, die schon seit 30 Jahren nicht mehr gereinigt worden sind. Zudem kam von anderen Gemeinden durchaus ein positives Feedback, da die Laternen nun wieder ihr volles Licht entfalten können. Der Marktgemeinderat gab für den Vierjahresvertrag einschließlich der Säuberungsoption grünes Licht.

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