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Thannhausen

17.05.2019

Amos Lounge darf künftig in Thannhausen im Außenbereich bewirten

Beschluss des Thannhauser Stadtrates mit knapper Mehrheit: Amos Lounge darf jetzt Gäste im Außenbereich bewirten.
Bild: Christian Gall

Mit einer knappen Mehrheit revidierte der Thannhauser Stadtrat einen Beschluss des Bauausschusses.

Bereits Anfang April hatte der Besitzer der Amos Lounge, einer Bar in der Thannhauser Bahnhofstraße, einen Antrag auf Außenbewirtung gestellt. Eine Terrasse auf der bestehenden Parkbucht sowie Sitzgelegenheiten auf einem vorhandenen Betonsockel sollten den Gästen den Aufenthalt im Freien ermöglichen. Der Bauausschuss hatte diesem Wunsch nicht entsprochen (wir berichteten). Nach einer erneuten Vorsprache des Besitzers bei der Stadtverwaltung, hatte Bürgermeister Georg Schwarz jetzt das Thema auf die Tagesordnung des Stadtrates gesetzt.

Im Zuge der Gleichbehandlung solle das Anliegen nochmal beraten werden. Schwarz sagte, er könne sich einen Kompromiss vorstellen, der eine, vorerst für ein Jahr befristete Nutzung des vorhandenen Betonsockels für Gäste ermögliche. Die Befristung und die Möglichkeit, jederzeit die Genehmigung aufheben zu können, seien im Übrigen bei jedem Gastronomen mit entsprechender Außenbewirtung gleich.

Manfred Göttner (Gruppierung Weiß) bekräftigte, wie bereits im Bauausschuss, seine Argumente bezüglich der Verkehrssicherheit. Eine Außenbewirtung führe zu einer Gefahrenstelle für Autofahrer und Fußgänger.

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Ferner fürchte er Beschwerden durch Lärm und sonstige Emissionen. Auch Herbert Fischer (CSU) wollte am Beschluss des Bauausschusses nicht mehr rütteln.

Wie es zur Entscheidung des Thannhauser Stadtrates kam

Zu mehr Gelassenheit riet Albert Kytka (Freie Wähler): Er sehe keine Bedenken für einen einjährigen Testlauf. Auch Gerd Olbrich schlug in diese Kerbe: „Wir sollten unserem Grundsatz einer wohlwollenden Einstellung gegenüber derartigen Anträgen folgen.“ Einerseits forciere man die Belebung der Innenstadt – nicht zuletzt auch dadurch, dass mittlerweile ein eigener City-Manager für entsprechende Entwicklungen zuständig sei. Andererseits wolle man dann genau dieses Ansinnen des Bar-Betreibers verhindern. Das sei nicht logisch. Mit knapper Mehrheit von 11:9 Stimmen wurde dem Antrag schließlich zugestimmt. Auf dem vorhandenen Betonsockel dürfen künftig Gäste auch im Außenbereich der Bar sitzen.

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