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Waltenhausen

08.01.2019

Auf das Bürgerheim sind die Waltenhauser stolz

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Aufs Bürgerheim sind die Waltenhauser sehr stolz. Es wird von einer GbR betrieben und die Gemeinde hat in den letzten Jahren viel Geld investiert, etwa in die Elektrik, den Parkplatz und die Küche. Außerdem wurde es ans Fernwärmenetz angeschlossen
Bild: Glogger

Bürgermeister Karl Weiß gibt beim Neujahrsempfang einen Rück- und Ausblick des Gemeindelebens und ehrt Mitarbeiter.

Nach der Einführung im Jahre 2010 ist der Neujahrsempfang in Waltenhausen zu einem festen Bestandteil der Veranstaltungen im Dorf und zu einer guten Tradition geworden. Bietet er doch Gelegenheit, auf das Geleistete zurückzublicken und das ausgeprägte Bürgerengagement herauszuheben.

„Ein intaktes Dorfleben ist nur gemeinsam aufrecht zu erhalten“ erwähnte Bürgermeister Karl Weiß in seinen Begrüßungsworten, Vertreter der Vereine und Organisationen, der Kirche und viele Einzelpersonen hätten in besonderer Weise dazu beigetragen. Doch auch der Gemeinderat habe mit seinen Entscheidungen die Weichen für zukunftsweisende Maßnahmen im Gemeindegebiet gestellt, fügte Weiß an. Zu Beginn seines Rückblickes streifte Weiß die „hohe Politik“ und die Parteien, bei denen es nicht immer ein harmonisches Miteinander gäbe. Vorausschauend nannte er die anstehenden Kommunalwahlen im Jahr 2020, zu denen es gegen Ende des neuen Jahres die ersten Nominierungsversammlungen geben werde. Schon jetzt appelliere er an alle, Interesse zu zeigen und genügend Kandidaten für den Gemeinderat oder den Bürgermeister zu benennen.

Die Umgehung bleibt Thema

Nach 42 Jahren aktiver Kommunalpolitik und auf Grund seines Alters sei es sinnvoll, sich nicht mehr zur Verfügung zu stellen, kündigte Weiß an. Entsprechend dem Wahlausgang wolle er das Kreistagsmandat behalten, weil er sich auf diese Weise für die Realisierung der geplanten Umgehungsstraße der Kreisstraße 13 im Süden von Waltenhausen einsetzen könne. Obwohl die Gemeinde bezüglich der in ihrem Besitz befindlichen Grundstücke gute Voraussetzungen mitbringe, sei das Projekt aus verschiedenen Gründen ins Stocken geraten. Weiß berichtete über seine bisherigen Bemühungen und hofft, dass Gutachten, Verkehrszählung, Antrag auf Bezuschussung und weitere Formalitäten bald in die Gänge kommen. Er befürchte, dass nach der neuen Mautregelung noch mehr Laster die Abkürzung von Ebershausen über die GZ 13 nach Haupeltshofen benützten und damit durch die Weiler Straße fahren.

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Ausführlich ging Weiß auf die neuen Trinkwasser- und Abwassergebühren ein und begründete die notwendig gewordene Erhöhung bei Grundgebühren und Wasserpreis, sowie die kommende Neuberechnung der Anschlusskosten, die der Gesetzgeber fordere.

Bestens bei der Einwohnerschaft angekommen seien die vier Themen bei der Reportage des TV-Senders a.tv im Rahmen der Sendung „Da schau her“, freute sich Weiß.

Weniger erfreulich sei dagegen der Fortschritt bei der Verlegung der Glasfaserleitungen, obwohl der Zuschussantrag mit 551 000 Euro bereits bewilligt sei und die Fördermittel bis Oktober 2019 begrenzt sind. Er hoffe, dass der Ausbau in Hairenbuch, Weiler und im nördlichen Teil von Waltenhausen nun im Frühjahr beginnen werde.

Intensiv werde gegenwärtig von den Bürgermeistern der Verwaltungsgemeinschaft (VG) und den Arbeitskreisen über die Schaffung eines gemeinsamen Bauhofes beraten, ließ Weiß wissen. Es bestehe die Sorge, dass eine einzelne Gemeinde ihre vielfältigen Aufgaben in der bisherigen Form nicht mehr bewältigen könne.

Bis auf die Lärmschutzwand sind die Arbeiten im neuen Baugebiet „Waltenhausen Süd-West“ abgeschlossen, von zwölf Bauplätzen seien acht verkauft und sechs bebaut, sagte der Bürgermeister und vermeldete, dass an den vier Restplätzen reges Interesse auswärtiger Bauwilliger bestehe. Doch es sollten sich dort vornehmlich einheimische Bürger ansiedeln.

Viel Geld in das Bürgerheim investiert

„Keine Gemeinde im südlichen Landkreis hat ein solch großes Heim, darauf sind wir alle stolz“, kam Weiß auf das Bürgerheim zu sprechen. Die Gemeinde habe in den vergangenen fünf Jahren rund 190 000 Euro investiert und viele Bereiche, wie Parkplatz, Heizung mit Anschluss an das Fernwärmenetz, Elektrik und Küche erneuert, beziehungsweise saniert und damit noch attraktiver gemacht. Mit höheren Besucherzahlen bei Veranstaltungen sollten die Bürger dies honorieren, bat Weiß und lobte dabei die umsichtige Leitung der GbR durch Gabi Stiegeler und Rainer Zips.

Die Waltenhauser Musikanten übernahmen die musikalische Umrahmung und nach dem offiziellen Teil lockerten die „Plesser Straußa-Musikanta“, Brüder Deuring mit witzigen Vorträgen, in die sie vor allem Bürgermeister Weiß mit einbanden, den Neujahrsempfang auf. Die Damen des Pfarrgemeinderates verwöhnten die Besucher mit selbst gefertigten Häppchen.

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