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Blaulicht

10.07.2020

Auto brennt auf Parkplatz vor Fitnessstudio aus

Auf einem Parkplatz in Thannhausen brannte ein Auto komplett aus. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Bild: Feuerwehr Thannhausen

Feuerwehreinsatz in Thannhausen. Polizei gibt Auskunft über Vorfälle vom Montag

Einen Feuerwehreinsatz löste am Mittwochabend gegen 18.15 Uhr ein Autobrand auf dem Parkplatz eines Fitnessstudios im Norden Thannhausens aus. Der Fahrer war laut Polizei dort, um Sport zu machen, als schon wenige Minuten nach seiner Ankunft das Auto Feuer fing.

Es gelang dem Fahrer mithilfe weiterer noch, das Auto aus der Parklücke herauszuschieben. Doch eigene Löschversuche mit einem Pulverlöscher führten laut Polizei nicht zum Erfolg. Als die Feuerwehr Thannhausen mit zwei Fahrzeugen und 13 Einsatzkräften anrückte, stand der zwölf Jahre alte Renault Mégane bereits in Vollbrand. Der Atemschutztrupp der Feuerwehr bekam den Brand aber schnell unter Kontrolle. Die Polizei geht davon aus, dass ein technischer Defekt den Brand ausgelöst hat. Vermutlich habe sich das Feuer vom Motorraum her ausgebreitet. Das Fahrzeug ist komplett ausgebrannt. Der Schaden beträgt rund 3000 Euro.

Neues gibt es von der Frau, die am Montag in Thannhausen von ihrem eigenen Auto überrollt worden ist. Wie die Polizei gegenüber unserer Redaktion mitteilte, hat sie das Krumbacher Krankenhaus am Donnerstag verlassen und wird wohl keine bleibenden Schäden davontragen.

Wie berichtet, hatte die 49-Jährige am Montagmorgen ihren VW-Bus vor einer leicht abschüssigen Grundstückszufahrt in der Thannhauser Schreieggstraße abgestellt. Danach war sie ausgestiegen und zur Beifahrerseite gegangen. Hierbei rollte der Pkw zurück und erfasste die Frau, die daraufhin zu Boden stürzte. Anschließend kam das rechte Vorderrad des Pkw auf dem Unterschenkel der Frau zum Stillstand. Nach Auskunft der Polizei erlitt sie eine Weichteilverletzung.

Unfälle dieser Art passieren immer wieder, erzählt Markus Praschivka, Verkehrssachbearbeiter bei der Polizeiinspektion (PI) Krumbach. „In den meisten Fällen ist es einfach Unachtsamkeit. Die Fahrer vergessen, die Handbremse anzuziehen oder den Gang einzulegen. Vielleicht wollen sie nur kurz aussteigen und gleich weiterfahren. Und dann rollt das Auto los.“

So war es offenbar auch im Fall der Thannhauserin. Laut Polizei hatte sie bei dem mit einem Automatikgetriebe ausgestatteten, fünf Jahre alten VW-Bus den Schalthebel nicht auf die Parkposition P eingestellt und den Schlüssel stecken gelassen. So konnte das Auto losrollen. Meist gebe es in solchen Fällen nur Blechschäden, sagt Praschivka. Der Fall in Thannhausen sei der erste derartige Fall im Bereich der PI Krumbach seit einigen Jahren, bei dem jemand verletzt wurde.

Für Diskussionen auf der Facebook-Seite der Mittelschwäbischen Nachrichten sorgte eine Polizeimeldung vom Dienstag. Ein junger Mofafahrer war am Montag auf einem Radweg am Krumbad über eine gespannte Hundeleine gestürzt. Mehrfach wurde gemutmaßt, dass der 15-Jährige dort mit seinem Mofa gar nicht hätte fahren dürfen.

Auch hierzu hat unsere Redaktion beim Verkehrsexperten Praschivka nachgefragt. Er stellt klar: „Außerhalb geschlossener Ortschaften dürfen Mofas auf Radwegen fahren. Nur innerorts muss die Erlaubnis auch extra auf einem Schild angeschrieben sein.“ Da das Krumbad nicht als geschlossene Ortschaft gelte, habe der junge Mann nichts falsch gemacht, betont der Polizeibeamte. Er habe einfach Pech gehabt.

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