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Burgau

12.05.2015

Autobahn: Freie Fahrt ab 28. September

Nicht mehr lange, dann ist die Autobahn fertig ausgebaut.
Bild: Bernhard Weizenegger (Archiv)

Der Ausbau der A8 soll viele Vorteile bringen. Dafür ist viel Geld investiert worden. Und zur Einweihung kommen hochrangige Gäste.

Spätestens ab 28. September heißt es auf der A8 wieder: freie Fahrt. Dann wird die dreispurige Autobahn um 10 Uhr offiziell für den Verkehr freigegeben. Und zu diesem Anlass kommen hochrangige Gäste: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und der bayerische Verkehrsminister Joachim Herrmann. Das haben die heimischen Abgeordneten Alfred Sauter, Hans Reichhart und Georg Nüßlein heute bekannt gegeben. Die Verkehrsfreigabe findet an dem Ort statt, wo 2011 auch schon der damalige Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer den ersten Spatenstich gesetzt hatte: an der Rastanlage Burgau.

Künftig soll es weniger Staus, Behinderungen und Unfälle geben. Auf der Autobahn sind täglich bis zu 90000 Fahrzeuge unterwegs. Der Ausbau zwischen Augsburg-West und Günzburg findet im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft statt. Der Konzessionsnehmer Pansuevia ist zuständig für Planung, Ausbau, Finanzierung, Erhalt und Betrieb des etwa 58 Kilometer langen Abschnitts zwischen dem Autobahnkreuz Ulm-Elchingen und der Anschlussstelle Augsburg-West.

Im Herbst 2011 haben die Arbeiten an dem 41 Kilometer langen Abschnitt zwischen Augsburg-West und Günzburg begonnen. Die Baukosten betragen etwa 400 Millionen Euro, wovon etwa 168 Millionen für den Abschnitt der A8 im Landkreis Günzburg anfallen. Der 17 Kilometer lange Streckenabschnitt zwischen Ulm-Elchingen und Günzburg wurde bereits sechsspurig ausgebaut.

Zurzeit finden noch auf drei Abschnitten Bauarbeiten statt. Der letzte – bei Zusmarshausen – kann bis Ende September befahren werden. Die anderen beiden – der Abschnitt im Bereich der Anschlussstelle Burgau und der bei Edenbergen – sollen schon vorher fertig werden.

Im Zuge des Ausbaus wurde auch die Anschlussstelle Burgau um etwa 500 Meter nach Westen verlegt. Die südlichen Anschlussäste wurden bereits angebunden, die nördlichen sollen zusammen mit der Richtungsfahrbahn Ulm bis etwa Juli gebaut werden, teilen die Abgeordneten mit. zg

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