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Schule

20.07.2020

Awards für beste Seminararbeiten am SKG

Beim Seminararbeits-Award erhielten die Besten aus den Projekt- beziehungsweise Seminararbeiten des Abiturjahrgangs 2020 beim Simpert-Kraemer-Gymnasium Krumbach Urkunden und den von der Raiffeisenbank Schwaben-Mitte gesponserten Geldpreis. Unser Bild zeigt, sitzend von links: Schulleiter Norbert Rehfuß, Oberstufen-Betreuerin Dagmar Schmid, Sabine Turek, stellvertretender Schulleiter Jochen Schwarzmann; stehend vordere Reihe: Julia Plail, Isabell Schedel, Nina Jaser; hintere Reihe: Elias Kolb, Clemens Schwarzmann, Marius Waldmann.
Bild: Werner Glogger

Es geht um die Simpsons und um Newtons Mechanik in den Arbeiten, die am Simpert-Kraemer-Gymnasium entstanden und jetzt ausgezeichnet wurden

Äußerst vielfältig, gespickt mit komplizierten Formeln, musikalischen Bearbeitungen oder mit Vergleichen erstreckten sich die Themen bei den Seminararbeiten des Abiturjahrgangs 2020 am Simpert-Kraemer-Gymnasium. Aus 63 Arbeiten wurden die sechs besten aus den Fachbereichen Physik, Englisch, Mathematik und Musik ermittelt und im Rahmen einer Feierstunde von den Preisträgern vorgestellt und mit der Award-Verleihung belohnt.

Fast wäre die diesjährige Veranstaltung der Corona-Krise zum Opfer gefallen, doch dank der räumlichen Voraussetzungen in der neuen Aula des Gymnasiums war die Durchführung noch möglich geworden. Erstmals vor zwölf Jahren führte die Raiffeisenbank Krumbach den „SKG Award“ für die damals beste Projektarbeit ein. Nun findet diese Verleihung in Verbindung eines Geldpreises schon zum 12. Mal statt. „In der Zwischenzeit sind einige Volks- und Raiffeisenbanken im Landkreis auf diesen Zug mit aufgesprungen und wir sind stolz, dass der Award seine Bedeutung behalten hat“, so Prokuristin Sabine Turek, die auch die örtliche Bank, die den Geldpreis in Höhe von 1200 Euro sponsert, vorstellte.

In Seminararbeiten gelte es viel zu lernen und wissenschaftlich korrekt zu arbeiten, ergänzte Schulleiter Norbert Rehfuß und fügte an, „die Vielfalt der ausgezeichneten Arbeiten spiegeln auch die Bandbreite des gymnasialen Bildungsanspruchs wieder“.

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Musikalisch leiteten Elias Kolb, Trompete, und Silvia Kolb am Klavier mit dem 1. Satz aus dem Trompetenkonzert Es-Dur von J. N. Neruda die Feierstunde ein, worauf die Preisträger ihre Arbeiten den Mitschülern und den weiteren Besuchern, die sich unter Einhaltung der Hygieneregeln in der Aula verteilten, präsentierten.

In der Seminararbeit „Newtonsche Mechanik im Vergleich zu den Ansichten des Aristoteles anhand der Serie The Big Bang Theory“ analysierte Marius Waldmann (Physik) generell die Physik rund um Isaac Newton innerhalb der Serie „The Big Bang Theory“. Waldmann verglich die Physik Newtons mit den Ansichten von Aristoteles und zeigte auf, dass Newton nicht ohne Grund zu den bedeutendsten Physikern aller Zeiten zählt.

Im Fach Englisch legte Nina Jaser in englischer Sprache über die Cartoon-Serie „The Simpsons“ die Geschichte Amerikas, insbesondere den Stellenwert von Waffen in den USA und die Vorteile und Gefahren von Waffen angemessen dar. Sie analysierte verschiedene Szenen aus „The Simpsons“ und arbeitete drei Aspekte, die Notwendigkeit einer Waffe zur Selbstverteidigung oder zum Schutz der Familie, den Blick auf die Waffen-Lobby und die Gefahren von Schusswaffen in Bezug auf Kinder heraus und verglich die Gefahren mit denen von Alkohol für Kinder.

Mit einem komplizierten PC-Programm, Formeln und Statistiken legte Clemens Schwarzmann den Fokus im Rahmen des Seminars Mathematik in seiner Arbeit „Automatisiertes Erstellen einer Spielstatistik mittels maschineller Bildanalyse“ auf die Geschwindigkeit und den Auftreffpunkt des Balls beim Tischtennis als auch auf dessen Höhe über dem Netz.

Im Fach Musik hat es Elias Kolb in seiner Arbeit „Rodrigo meets Brass“ – Bearbeitung des Concierto de Aranjuez, zu seiner Aufgabe gemacht, eines der berühmtesten klassischen Werke unserer Zeit musikalisch zu arrangieren. Ein Konzert für Gitarre und Orchester wird zu einem Konzert für Trompete und Kammerorchester. Eine Hörprobe davon gab es aus dem Adventskonzert 2019 in der Maria-Hilf-Kirche mit dem Orchester des SKG und Elias als Trompetensolist.

In ihrer Seminararbeit „Kinder werden immer dicker, Profisportler immer fitter – eine statistische Untersuchung“ im Rahmen des Seminars „Statistiken im Sport“ hat sich Isabell Schedel (Mathematik) mit der Entwicklung der Sportlichkeit von Kindern und Profisportlern im Verlauf der letzten 25 Jahre beschäftigt. Ihr Fazit: Die Kluft zwischen Unsportlichen und Sportlichen in der Gesellschaft ist bereits größer geworden und wird weiter zunehmen.

Über Theorie und Praxis in Wort und Ton informierte Julia Plail vom Fach Musik über das Vorgehen in ihrer Seminararbeit „Variation über das chinesische Volkslied Mo Li Hua“, in dem es um die Jasminblüte geht. Dieses Lied arrangierte sie in ein Werk mit vier Variationen für ein sinfonisches Blasorchester, für dessen Umsetzung in die Praxis nach Fertigstellung der Bearbeitung sich der Musikverein Krumbach zum Einstudieren und Aufnehmen zur Verfügung stellte.

Julia Plail mit der Querflöte und Silvia Kolb am Klavier lockerten die Vorträge mit der Querflötensonate C-Dur (Auszug) von G. Donizetti auf, und den musikalischen Glanzpunkt setzte die Rockband mit Lars Mayer, Vincent den Besten, Walter Weiss, Annalena Miller, Max Rittirsch und Clemens Schwarzmann mit „Crazy Train“.

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