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Edenhausen

11.01.2019

B300 war Einsatzschwerpunkt der Feuerwehr Edenhausen

Der Edenhauser Wehr steht ein „wasserführendes Fahrzeug“ in Form eines TLF 16/25 zur Verfügung. Dank Spenden der Sparkasse und der Raiffeisenbank Schwaben Mitte (jeweils 500 Euro) und aller örtlichen Vereine sowie der Waldgenossenschaft mit jeweils 270 Euro war der Kauf eines Defibrillators zum Preis von 2600 Euro möglich. Er befindet sich an der Außenwand des Feuerwehrhauses und ist für jedermann benutzbar. Im Bild von links Kommandant und Vorsitzender Christian Zellhuber und 2. Vorsitzender Herbert Rieß.
Bild: Werner Glogger

Die Aktiven sind stolz auf ihr wasserführendes Löschfahrzeug und es bessert sich auch die Finanzlage.

Ausnahmslos lobende Worte gab es bei der Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Edenhausen am Dreikönigstag seitens der Stadt und Vertreter des Feuerwehrwesens. Kein Wunder, denn die Ortsteilwehr ist mit 35 Aktiven und vier Jugendlichen gut besetzt, hoch motiviert, mit einem multifunktionalen Feuerwehrhaus, fahrzeugtechnisch und zweckmäßiger Ausrüstung bestens ausgestattet.

Personell sind acht Gruppen- bzw. Zugführer und zehn Maschinisten ausgebildet. 16 sind Atemschutzgeräteträger mit Lehrgang und weitere acht Chemikalienschutzanzugträger. Zur Bewältigung der anfallenden Aufgaben stehen derzeit ein Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 und ein Gerätewagen Logistik zur Verfügung. Einschließlich der aktiven Wehrmänner und -frauen, sowie der Jugendlichen zählt der Feuerwehrverein aktuell 121 Mitglieder mit fünf Ehrenmitgliedern. Über dieses imposante Zahlenmaterial berichtete 1. Kommandant und Vorsitzender Christian Zellhuber eingangs der Versammlung.

Was die Einsätze betrifft, sei es ein relativ ruhiges Jahr gewesen: Die 103 eingesetzten Aktiven leisteten 194 Einsatzstunden, insgesamt zehn Stunden weniger als im Vorjahr. Überdurchschnittlich war die Wehr mit 38 Stunden auf der B 300 im Einsatz, sei es beim Beseitigen eines Baumes oder bei technischer Hilfeleistung bei mehreren Verkehrsunfällen. Insgesamt 13 Einsätze gab es, davon ein Brand, vier technische Hilfeleistungen, eine Sicherheitswache und sieben sonstige. Die Aktiven absolvierten 19 Übungen, hinzu kamen verschiedene Fortbildungen. Mitte des Jahres wurde die Wehr bei der fälligen Inspektion auf den Prüfstand gestellt und mit sehr gut bewertet. Dabei legten zwei Gruppen das Leistungsabzeichen „Die Gruppe im Löscheinsatz“ ab. Des Weiteren ergänzten zwei Trupps die Gemeinschaftsübung aller Feuerwehren der Stadt bei einem angenommenen Szenario im Schloss.

Das jährliche Scheibenfeuer, Errichten des Maibaumes mit Maibaumfest, Sommerfest, Teilnahme an diversen Veranstaltungen fügen sich ins Orts-Jahresprogramm ein.

Neue Stelle für Einspeisung von Notstrom

Mit der Installation einer Notstromeinspeisestelle am Feuerwehrhaus ist die Stromversorgung des Gebäudes bei einem Ausfall künftig gewährleistet und auch für den Notfall gedacht ist ein Defibrillator, der an der Außenwand des Feuerwehrhauses für jedermann zugänglich ist. Zellhuber erwähnte ferner den Feuerwehrbedarfsplan der Stadt, in der die örtliche Wehr den Status „notwendige Feuerwehr“ erhielt und die Forderung nach einem „wasserführenden Fahrzeug“ in Form der Bereitstellung eines Tanklöschfahrzeugs (TLF) 16/25 erfüllt wurde. Das TLF Baujahr 1995 stammt aus dem Fuhrpark der Krumbacher Wehr. Der vorhandene Schlauchanhänger wurde außer Dienst genommen und der Mehrzweckanhänger nach Krumbach verlegt, wo er von allen Wehren des Stadtgebietes benutzt werden kann. Laut Kassierer Tobias Frisch hat sich die finanzielle Lage nach den hohen Ausgaben im Zuge des Neubaus des Feuerwehrhauses wieder erholt.

Bürgermeister Hubert Fischer sparte nicht mit Lob und hob besonders die Zusammenarbeit im städtischen Verbund hervor, wobei sich beim gemeinsam erarbeiteten Bedarfsplan das „Kirchturmdenken“ abgelöst habe. Bezüglich der Jugendarbeit sei er zuversichtlich, dass sich die momentane „Durststrecke“ in naher Zukunft erhole. Von drei Buben und einem Mädchen, sind altersbedingt zwei in die aktive Mannschaft übernommen worden, vermeldete Jugendwart Thomas Jäger. Außerdem erwähnte er 17 Übungen, Beteiligung an örtlichen Aktionen und Ablegung der Jugendleistungsspange und Wissenstest.

Kreisbrandrat Robert Spiller kündigte an, nach 18 Jahren Tätigkeit als Kreisbrandrat nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Als möglichen Nachfolger könne er sich den derzeitigen Kreisbrandmeister Martin Mayer, der als aussichtsreicher Kandidat antrete, vorstellen. Stadtkommandant Mathias Vogel will die Verwendung von Atemschutzgeräten als sinnvolle Komponente in Einsätzen weiter fördern und ausbauen.

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